z 1 4 Beschreibung der dreyen Königreichen
vmbkommen/ vnd ml auß Forcht in so weit entlegene vnd vnbetr«elick^drth ftynd verjag« worden / daß selbe widerumb zu finden vnmöMwäre. So ist dann der König von älvaruz II. im 27. ^Regierung todtes verblichen/daß da war 1614.
KSnig IIZ. König öUvaro I!. ist in der Regierung nachkommen
sein erstgebohrner Sohn vnglückftliger Fürst; sinttinalenä.g V .w tr vor Büßgang eines Jahrs/ als er die Süssigkeit der Regierung kau«,Modlet. ^ verkosten hat angefangen / auß Austiffttmg seines ältistm Brudersdeß Herzogen zu LambZ, ist getödttt worden / wie man vorgibee.
114. Diftr mit dem Zunahmen von^lvsrus III. vnd anderZMOoa Ki- zehendeKönig zu Lon^o hat sich aufalle Weiß vnd Beweißthurnben""^'bemühet sein Vnschuld den verrminten Bruder-Mord betreffend anTagzugebeu/indemcrsich erzeigte/ was für ein grosses Mißfallen/vnd Aöscheuhen er wegen distr Innzuche empßenge. Zu dieser Zeitseynd noch andere ^lillionach auß der Gesellschafft selli in dismLand-schafften angelanget / so denen ersten in dem Eyffer / vnd glücklicherVerrichtung ihres anvertrauten Ambks nichts nachgeben. Aise«König hat sich nicht wenig -lob- vnd Denckwürdig injenigen Sachen/so die Auffnchmungder Religion betrifft/ bey der Nach-Welt gemache;indem er eine ansehnliche Gesandjchafft zum Pabsten Paulo V. nachRom abgefertiget / warzu er einen seiner vornembsten Herrn in Be-gleitschafft 2v.adelicher Pcrsohncn verordnet. Die Principal (lom.rvillion bestünde in Vortragung gewiss« Anschlag jene noch zarte/vndzum Abfall / nit übelgenaigte Christenheit in dem Mohrenland zu er-halten; dahero sie Käillwnanen/ vnd sonderbar dspuciner begehrensolten/indereBegehrenzwar eingewilligt!; aber dieAbraiß vor dißmahl/wiewir anderwärtig meiden werden/wegen eingefallenerVerhinderriüßsen/nicht hat können vollzogen werden.Diser Gesandte ist zu Rom theilswegen außgestandener Vngelegenhcit der langwürigen Raiß; theilswegen vngewohnter Beschaffenheit deß ^ande gefährlich erkrancket/ inseiner Kranckheit von dem Pabsten sclösten zum öffternbesuchet /Mo-stet/ vnd jhmc die Speißvon Ihro Päbstlichen Heiligkeit mit eignenHänden gereichet worden / vnd endlichen sambt dem meisten Theil derSeinigen gestorben; nach seinem Todthat jhm Ihre Päl'stiiche Hei-ligkeit