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sollen; ftboch aber ist sie mehrmahlig-nVerhörgungen/Mtgen jnner- vndbürgerlichen Auffruhren vnterworffen. Sonderbar zur Zeit der Wahldero Königen : Dahero kein Wunder ist / wann sie zu dergleichen Be-gebenheit schier gantz verlassen wird / nichts destowenigcr weilen ihre
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M?r0si? ttllv'.ku^ ^.czzz-.!« Hof/v!»
Königliche Hofgleichtt zwarmcht denen/ deroEuwpXischen Fürsten/lästttsich aber jedoch allda im Pracht vnd Adel sehen/ so mit andern Be- ^schaffenheittndeß Reichs gantz wol übereinstimmen: Wann der Köm'sausgehet / vnd sich offcm sich sehen lastet/ gehet vorher die Guardy/ abershntOrdnung mn Bögen /^.antzen/ vnd Mußqueten bewaffnet; her-nach folgen die Spi^ieuch mit ihren barbarischen Instrumenten/ vnterwelche erfreuliche / aber übel, lautende Melodey sie nicht selten die Musi-kalische-lob- vnd EhremSprüch die Thaten/Vnd Hertligkeit deß gegen-wärtigen Königs vnd ftimr Vor-Eltern einmischen; auff dife folgetder Unter-Hof (wir wurden es ^aqueyen nennen) hernach die Paggen/Hfficialen/vnd Bediente/wie auch eine grosse Anzahl Ritter vomCreuyChristi/ welches ein sehr adelicher Hrden ist von denen ersten Katholi-schen Königen in Lon^o eingesetzet / vnnd noch heut zu Tag allda imBrauch: Endlichen erscheinet der König vo» zwey kleinen Waaffen-Trägernbedimetauß Fürstlichem Geblüt / deren der eine einen grossenmit einer Tyger-Ham überzogenen Schilt/ sambk einem mikEdelgesteinversetzten Säbel; vnd der ander einen mit rotem Sammet vmbfassetvnd Gold besetzten Stab/sambt einem von k^Mv-Silber VerfertigtenKnopff/ oder Apffel traget. An der Seiten stehen jhm zwey / d:e mitRoßschweiffenhinvndher wädlen/ als wölken sie den Flügen wöhren.
Und disee wird bey ihnen für das vornehmste Amöc gehalten. Einerder vornehmsten Cavalliers traget den Sommsr-Schürm/von Earme-fin- rotem Äamafch mit Gold gestreisslek / allezeit eröffnet über demHaub« seines Herms. I« der Kirchen braiten die c-remoniary auffdieErdcinen grossen Teppich auß/ Vnd richten darauffzwey Stühl/ men inohne iamen/den grössern zum Gebrauch eines Baldachins/ darunder Kirche,zu knyenauffdenensammeten Küssen/den anderen/ so vil mderer/ da-»auff zu sitzen. Ein Clericur oder geistlicher Kirchen -Siener reichet