HtH ? blichen provintzen erzeiget sich ein solche Widerspenstigkeit der Ün-^ stz? derchanen / daß deren Hochmuth zu Dämmrn die Waaffen zu ergreif-fen vonnöthen wäre; weilen aber solches vermuthlich nicht glücklich /^ vnd mit Reputation ablausten dörffre / bleibt difts Vorhaben »neerwe-^ ^; m Bedencken / daß / indem sie alle / oder doch der meiste Theil demGötzendienst ergeben / sie zu jhren falschen Priestern die Zuflucht neh-^ wen / vnd durch Kr äfft der Aaubereyen sich so starck den Widersachern' Mtgegen setzen/daß dise jhr Vor haben zuerlangen verzweifftend/ vnd denkürtzern zu ziehen beförchtend / von dem vorhabenden Werck abzuwei-chen gezwungen werden.
76. Wann zu zetten die Regierung einer Frauen so keinen ManniM« hat/anvertraut vnd verliehen wird/ kau sie ein Manns - persohn außstmVmÄ erkiesen / so jhr meistens beliebig ist / vnd selben / weiß nicht wie als jtzrenWM EhkHerm erklären / wie auch verschaffen / daß er als ein solcher vonAM-ik allen geehretwerde: Dise weiß der von vnerdenckiicher Zeit her einge-mdM« führten/ vnd allezeit geübten Eheverbindnuß/gehet noch heut zu tag imMchÄ Schwung; auch nachdem sie den Catholischen Glauben angenommen/Mechji vnd wiewohlen auß Vrsach / weilen sie ohne gebührende Vmbständ/l)nd heinMcher Weiß auffgerichtet / man sich sehr bemühet Visen Miß-brauch außzureuken / ist doch solches vnmöglich ins Werck zu stellen - inBetrachtung/ daß selbe sich allem vnserem Fleiß allezeit starck widersetzen;man der Vergnügung ihrer aignen Gelüsten widersprichet; in-^ demsieihre Gebrauch staks mit einigen Vorwsnd zu bemäntle« suchen,viser Vrfachen sagen sie / daß du Herffchafft der Frauen verblerbe/ vnd» »i e ^ ""ff die Seiten gcsiellet fcye Ansehens halber / wie auch^ als ein Mithelffer in denen Regierungs-Geschäfften. Eben disrs gehetz ^ Schwung bey denen Jagen deß Reichs XnA'ia vnd mit
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