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Historische Beschreibung Der In dem vntern Occidentalischen Mohrenland ligenden drey Königreichen, Congo, Matamba, vnd Angola ... : Vnd Der jenigen Apostolischen Missionen, so von denen PP. Capucinern daselbst verrichtet worden
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205
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donAv, , ynd ^nAola. 205

ein kleines stücklemvon Tuch deß ^ands kragen; von kurtzer Mthewkragen die grössere eyssercr der Ducht vnd Ehrbarkeit emfthr kurtzm vndkleinen wassm Schurtz. Die Kmder bch Zum ftöcnden Jahrgeniesscndie Freyheit der Vnlchuid / vnd Zu Zeiten an diftn barbarischen Brauchgkwohnek/noch ein zeratunc Acn darüber.

g4/. Ja so gar dw Weiter in oistm ebenfalls denMännern nach- Bek'äp-arkhenö/ erscheinen öffentlich ohn? Scham gany bloß vnd nackend/ odessdoch garwenN bedecket/ja weilen sie von den El:ern/ wie auch Männerngleichsamb für Schlavmen gehalten werden / gehen sie ohne Ducht sehrleichtfertig daher: Ienigr doch / die für etwas erbarer/ vnd Züchtigerwollen Zchaken werden / binden auff die lincke Schultern ein grossessiuck Tuch/welches in dem cs sie auff selber Seiten bedecket / lasset esHnm frey den rechten Arms / wie d» ägyptische Weiber im Brauchhaben. VU wemgcr ist es Wen erlaubet Schuch oder Stiffelet / oderdergleichen anzukragezz / wann sie nie Königen / oder Königs«Töchterftyiiv. Den adeiichct! Frauen-Zimmer ist jedoch zugelassen ein paarPantoffel / vnd nw mehr: Übrigens/ es seye Staub oder Koch / gehensie mit biossn Füsftn. Der Königin allein Zum Vnttrschid ihrer Vnd derWürde/ ist kein gewisse Weiß vnd Maaß vorgefchribensichzubekläy- Königin-d-n / sonder Zieret vnd fthzuucktt sich nach ihrem Gefallen/ weilen jhral-les erlaubet / was Ihr wohlgefällig ist; welche Bekläidung jhr dochwenig nutzet / massn; sie als empfangene memahlen auß ihrer Wohnunggehen darff / allwo sie mit höchster Eyfferfuchtverwahret wird / von ei-nem der vornchmsien Hoff-Diemrs / der Rechenschafft geben muß/wann sich was vnzimbliches Zutragen fotte/bey ihm allezeit denSchküf-stl tragetw/ond niemand andern denEin-vndAußgaitg gestattend/als demKönig allein / vnv e;wo einer vornchmen Darnen / welche über langesAnhalten endlZchm die Erlaubnuß erhaltet»

348» Gleichwie an Eittlkeiten allenthalben kein Mangel/also hak ^ ^diehochMthigeBegierdm der Schönheit vnd Gestakt vottrcffkich Zu Kchön>seyn bey Visen Mohrium nie wenig eingerisstn/ ncmbllchcn nach ihrer bnt derWeiß zu glauben/ daß sie also beschaffen / wie auch/ daß es möglich seye AI/"'selbe Zu erhalten. Dise Hochachtung der Schönheit bestehet in dem / dächtt,daß die Haut sehr schwartz/glatt/ vnd glantzznd seye: Indem nun die

C c 9 Weiber