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machen auß ihrer Hand ein Schüssel. Die Verwandten felbsten/ wannsie zu Mn ehrenthalber aneinander zu Gast laden / setzen auff die bloss^
Erden die Haffen/mit speisen / vnd einer greiffet mit den Händen hin-ein/vnd fischet herumb vmb das jenige was jhn gelustee/vnd issets/wischenalsdann die Kinger ab an den blossen senden/ oder auff dem Haubt / oderaber an einen kleinen Lumpen den sie vmb die senden tragen: sie habenkein Täller noch Tisch / vnd gar wenig seynd/ die denen eingeladenenGasten vorlegen / vnd irrdene oderhöltzene Schüssel auffsetzen / vnd ei-ne Matten außbreiken. Ich erinnere mich / das als 2. persohnen mit-einander wegen Vorzug deß Adels Zancketen/ deme das Vrtheil zu gu-ten seye gesprochen worden / der hat Probiren können den alt hergebrach tten Brauch in seinem Geschlecht/vndHaußwesen auff der Matten zu es-sen ; vnd wicwohlcn der Innhalt dises Zancks vnd dessen Entrichtunglächerlich seynd / so hat doch jener der verlohren/ wegen Hochachtungdessen bey denen Mohren/ zu einen andern Richter nik appellirn dörffen:ja auch was noch mehr ist / wann die Sach durch Rechts-Handel aufge-tragen wird/ der Dbsiger seine Kreund vnd Verwandte zusammen ruf-ftt/ vnd deßwegen ein Freuden Kest anstellet.
291. Wiewohlen dic Mohren in Anzahl der Speisen nit also ver-fchwenderisch seynd / als wie die andere Völcker / so halten sie sich doch ten wä."bey denen Mahlzeiten vil Stunden / vnd so langauff/ biß alles auffge- ««vuifressen ist / nit achtend / wann schon die Speisen übel zubereitet / vnge-kocht/oderauch stinckend seynd: dahero von der Bewegung dervnker»gemengten Täntzen vnd Stärcke deß europäischen Werns erhitzet (in-dem von früheMorgcn/biß auff die dunckleNacht darmik anhalten)kom-wen sie enlich vor Truckenheit gantz von Sinnen/ vnd begehen tau-smdcrley Thorheiten.
isi. Wann das Geschrey einer Mahlzeit kundt wird ; ist sich nitMugsamb zu verwundern / wie dergleichen Gelegenheit (mit Hindan»fttzungalles vorgeschützten Adels / ivegen dessen sie sich zu arbeiten schä»wen) die Mohren ohne Vnterschid herbey lauffen/sich einmal nach Ge-nügen zu ersälttgen/ alsdann lassen sich augenblicklich sehen die Wür-ckungen deß Hungers / der da den Hochmuth deß eingebildeten adelichenOtMmensmdenverächtltgistenMuchwillen sich zu verkehren weiß/
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