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Vorstudien zur Geschichte des Geschlechts von Trotha
Entstehung
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Eben daselbst ist ein anderes,

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welches auch Sieb in ach er unter den sächsischen Familien mitfolgender Blasonirung bringt: von Trotta. Ein blauer Schildtniit einer weißen Lilgen, dz Hertz rot, Aufs dem Helm die Lilgenweiß, die Stangen grün, der Bausch und Helmdeck blau und weiß."Höpingk beschreibt in „äs fürs iiwigiüum", Seite 437, diesesWappen unter Irotta ebenso: Blauer Schild mit silbernerLilie, darunter ein rothes Herzchen.

Das Wappen Fig. 11 befindet sich fast vollständig auf deinzweiten Platz unseres jetzigen Wappens, nur mit dem Unterschiede,daß wir daselbst anstatt des blauen ein schwarzes Feld führen.Von dem Wappen Fig. 12 findet sich bei uns nur das Herz,aber nicht allein roth, sondern in jeden: Flügel 7 abwechselndrothe und weiße Herzen. Woher der Chur-Hut in das Wappengekommen, ist eben so wenig anzugeben; daß er an die Gefangen-nehmung des Churfürsten in der Schlacht bei Mühlberg er-innern solle, kann bis jetzt durch nichts bewiesen werden.

Ob nun Fig. 11 ursprünglich allein einer ganz fremdenhessischen Familie angehörte, Fig. 12 aber der vor 100 Jahrenausgestorbenen märkischen, oder einer sächsischen, welche, nach Cur-land auswandernd, den Namen Drey den sich zugelegt, mit wel-chen Familien die von Trotha im Saalkreise, Mannsfcldischen,Anhaltischen und Merseburgischen den oben erwähnten Vertraggeschlossen, in dem alle das zusammengesetzte Wappen angenommen;oder ob die hessischen Trott das Wappen, welches sie jetzt führen,schon im 12. Jahrhundert geführt haben, wie behauptet wird, mußweiteren Forschungen vorbehalten bleiben. Vorläufig aber ist letz-