VIII
bäum gibt, sind auf der diesem Buche beigegebenen vervoll-ständigten Stammtafel so bezeichnet, wie dort, durch ara-bische Ziffern und lateinische große Buchstaben.
Neben dem Baume findet sich noch Folgendes: rechts:Psalm <ÜXXI. Der Herr behüte dich, der Herr sey demSchatten, links: Psalm OXXIX. Der Segen des Herrensey über ench, Wir segneu euch im Nahmen des Herreil.
Zu beiden Seiten folgendes Gedicht:
(Rechts): Gott pflanzet und gibt Kraft den Bäumen in der Erden,
Gibt, daß sie wachsen, groß nnd ausgebreitet werden,
Macht, daß sie grünen schön und gute Früchte hau,
Darob sich freut der Mensch, das Weib sowohl, als Mann,
Reißt sie auch wieder aus nnd macht, daß sie vergehen,
Daß sie ohnsäftig, dürr, laublos, ganz einsam stehen,
Ja, daß sie keine Frucht, oder ohnschmeckcnd tragen,
Die niemand bringet Lust und keinem thut behagen,
D'rnm weil Gott alles wirkt und alles ist in allen,
So neiget euch ihr Aest, gleich ihr zn Fuß wollt fallen,
Ihr Beste, ihr beiden Aest' die ihr noch übrig seid,
Von diesem Baum, der vor gewesen groß und breit,
Erkennet, beth, rufet, schreit: zu aller Zeit nnd Enden,
Daß der sich woll' zu euch mit Gnad, Schutz, Segen wenden,(Links): Der alles erschafft, erhält, erquicket nnd ernähret,
Vermehrt, verringern thut, vernichtet und versehret,
Der machet klein und groß, der machet Reich' und Arme,
Geb Kraft den übrigen und durch sein'Gnad erwarme,
Daß sich'S vermehr und grün, zu Seinem Dienst nnd Ehr,
Zn Nutz dem Vaterland, hinfür denn auch noch mehr,
Daß es bring gute Frucht, im Alter und der Jugend,
Daß er abstoße, abhaue davon die Wasser Reifs,
Sie möchten diesem Baum schaden auf eine Weiß,
Mein Wunsch ich dazu füg, ich wünsch ihm Gottes GnadJa Gottes Segen Reich, sein Schutz, daß ihm nicht schad,
Wünsch daß was übrig ist vom Baum noch diese ZeitAn Ehr und Güte grün, sich in viel Aest ausbreit.
Endlich befinden sich noch zu beiden Seiten des Baumsdas „Alt-Wappen" und das „neue Wappen," wiewir es jetzt noch führen. Letzteres stimmt genau übereilt