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Harte Trauer-Post! die mich empfindlich rühret!
Indem der grosse GGtt mir ans den Augen zich't,
Der mein Uroeen-is war, wie ich es wohl gcspühret,
Der vor mein zeitlich? Wohl zn sorgen, war bemüh't.
(!) bitterer Verlust! der auch zwei) Herste» beuget,
Und ticffc Wunden schlägt dem hohen Eltern-Maar,
Da GGtt Ihr liebes Kind, den Sohn, den Sie gezeuget,
(Ans welchen Hülst' nnd u.rost, neckst Gott gesetzet war)
Durch einen sanfften Tod von dieser Welt genominen,
And Ihn der Seelen nach ins Himmelreich vcrsez't,
Allwo schon an der Zahl Acht Kinder hingekommen,
Die vor dos Lammes Stuhl viel Engels-Lust ergez't.
SIE hatten sich bereits im Alter grosses Hoffen
von dem Kochsecligcu, als gantz gewiß, gemach't,
Doch, da der Ausgang schlecht, nnd anders eingetroffen,
Auch ein so grosser Riß das Wicdcrspiel gebracht;
So will bey Ihnen ietzt die Hoffnung fast verschwinden,
Ihr Hertz ist hochbctrüb't, und matt von Traurigkeit,
Es will sich auch noch nicht ein solches Wittel finden,
Das Ihren Kummer stillt in der betrübten Zeit.
Sie dürffen ZZcyderseits mit Jacob weinend sagen:
Ais; Kerstclcid ist uns zum tstrab beförderlich,
Ja! mit dem llepüt-r dort besonders ängstlich klagen:
Wie beugst du mich mein Salin, ach ! wie betrübst du mich !
Zwar, weil der herbe ll.od gar keinen Menschen schonet,
(Wer Seid' und Trone trägt, in hohen Ehren sitzt,
Muß nebst dem Armen fort, der in der Hütte wohnet,
Die nur mit Stroh gedeckt, mit Pfählen unterstützt;)
Hat der Kocstseelige sich gern darein ergeben,
Denn Seine tsteurc Herl' gefiele ÄHtl sestr wostl,
Prüm cil'te er mit Ilim aus diesem böte» Leven,
Und nahm Ihn zu sich bald in hohen Himmels-Pol.
Mit Paulo hat Er hier recht ritterlich gekämpffct,
Ja wahrer Gottesfurcht vollendet Seinen Laufs,
Auch durch den Glanbcns-Stand der Sünden Krafft gcdämpffet,
Ietzt setzt Ihm GGtt dafür die Tron des Lebens auf.Run Kochvelrüblestc! Sie stemmen Ihre Thränen,
Sie matten sich nicht mehr durch grosses Trauren ab,
Damit Sie sich nicht auch den Weg zum Grabe bähuen,
Und bringen vor der Zeit sich in das kühle Grab,
Zinnahl, da Sie gar offt dergleichen Treutz erfahren,
Auch manche Hiobs-Post der Höchste zugeschickt,
Der wolle Sic dafür ins kllnfftige bewahren,
Und geben allezeit, was folgend wird erblickt:
Was sich von Eversten» und Dessen Ahnen nennet,
Auch was von Wertster heißt, was Weichaus; anverwandt,
Das werde lange Seit von» Tode nicht getrennet,
GGtt schütze Kroß und Klein durch seine Vater-Hand.
Dem Hochbetrübten Ebersteinischen Hause wolte hierdurch mit ^ i.unterthänig gehorsamsten Rospoet auffrichtig oonäoliren 1..