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Folge 3 (1880)
Entstehung
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Ootobr. ziemlich befunden, nachhcro aber, als den 27. Oetobr. ist es Ihm so schreck-lich aufs die Brnst gefallen, und hat Ihn gantz den Athem versetzet, doch ist Ihmnachhcro wieder besser worden, den 29tei? Oetobr. aber ist solcher Zufall wieder ge-kommen, und hat Ihn so sehr mit Versetzung des Athems, kochen, und röcheln ansfder Brust angegriffen, daß auch der Herr Ooetor, und alle Anwesende nicht andersgemeinct, als der grosse GOtt werde es zum Ende mit ihm machen, da denn so gleichseine Frau Schwagerin solche betrübte Post seinen lieben Eltern natitieiret, welchedenn nicht gesäumet, sondern mit grossen Verlangen Ihren lieben Sohn noch einmahlzu sehen, nacher Merseburg gecilet. Weiln nun GOtt geholffen, daß es sich wiedergebessert, haben sie Ihn den Löten Oetobr. Abends um 6. Uhr, in etwas bessern Zu-stande gefunden, über deren Ankunsft Er sich so sehr erfreuet, daß es sich auch znschcnsmit Ihm gebessert, bis den 3vtcn osnsäom, da der karoxiUnns, mit vieler Hitze undKopff-Schmertzcn sich wieder eingefunden, darbet) Er sich denn jederzeit gedultig, undGOtt gelassen erwiesen, auch bis an sein sceliges Ende allezeit, wenn Er was vonArtzcneh eingenommen, gesagt: In JEsn Nahmen. Und beständig angehalten, dochmit Ihm zu singen und zu beten, darneben zu der Höchstbctrübten Frau Mutter ge-sagt: Sie möchte doch für Ihn beten, Er wüste, GOtt würde sie erhören, denn eshohe Zeit wäre, wclckies auch hcrtzlich geschehen, darauff es sich gegen Abend sehrwohl zur Besserung wieder angelassen, dieselbe Nacht Er auch sehr wohl geruhet, undden Sontag, als den I. Novembris, sich so befunden, daß sich Niemand sein seeligesEnde so bald eingebildet, welchen Sonntag Er sich auch, da sein beängstigter HerrVater Ihm die Predigt fürgelesen, mit auffgehabcnen Händen, sagende; wie Er inseinem GOtt gelassen, sehr clsvot erwiesen, Nachmittags hat Ihn der Herr Luperin-toncke??«, Herr ZlaAil'tsr Lctzser besuchet, mit welchem Er sehr viele geistliche vileurlsgeführct, fleißig gebetet, und versichert, daß Er zu frieden, wie es GOtt mit Ihmschickte, wvlte derselbe Ihm aber wieder auffhclsfcn, wolte Er ein weit Gottesfürchtige?:Leben führe??, worbetz Er dem Allerhöchste?? unterschiedene Gelöbnisse gcthan, die Nachtzwischen dem I. und 2. Novombris hat Er wieder wohl geruhet. Den Montag, alsden 2. Nov. frühe um 6. Uhr, hat Er sich den Morgen Sccgen für lesen lassen, undmit heiliger Andacht gebetet, nachhcro aber gleich gcklaget, daß der Uaroxilinus wiederlähme, und zu seiner Frau Mutter, best Bezcigung seines rolstscto durch einen Hand-Kuß, gesagt: Liebe U-???????a! heute überstehe Ichs nicht. Und gleich darauff wegendes kurtzcn Athems, mit gebrochenen Worten, und auffgcrecktcn Hände?? zum öfftcri?geseuffzet: Ach HErr JEsn! Ich befehle meine arme Seele in deine Hände, darauffIhm seine Frau Mutter geantwortet: Ach ja! dein HErr JEsus ist best dir, der willdich nicht verlassen, noch versäumen, ob Er sich gleich ein wenig für dir verbirget,und ferner mit Ihm gebetet: Ich bin bey dir in der Roth ?c. item: Ich habe dicheinen kleinen Augenblick verlassen :c. it. Ist nicht Ephraim mein theurer Sohn, undmein trautes Kind? ?c. und andere tröstliche Sprüche, so viel Sic ii? der Angst für-bringen können, auch sonderlich zun? öfftern das schöne Lied: Barmhertzigcr Vater,höchster GOtt w. Ihm fürbetcn müssen. Gegen 10. Uhr hat Er seine Hände, und dieblaue?? Nägel gezeiget, sagend: Sehen Sie nicht, was das bedeutet! Es ist bald aus.Der HErr vootor aber hat jederzeit gesagt: Es wäre von? Fieber, da Er den?? alle-mahl die Augen und Hände gci? Himmel gehoben, und gebetet: Ach mein HErr JEsn!Meine arme Seele ist dein, ach hilff du überwinden. Nachhcro hat Er sich aufs einenStuhl gesetzct, ob sich etwa der Husten wieder finden wolle, darbet) er seiner Fräulein

Schwester,