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Lebens - Laufs.
gehorsamlich verrichtet, und Ihm dero 6. Regimenter wieder abzuhohlen beordert,welches aber so schleunig nicht geschehen möge, hat Er seinen Weg wieder zurück vonTrabmünde über die See genommen, und ist bey der Armee glücklich angelanget.Weilen nun der Herr Feld-Marschall Leßle, den Hcrni General Major Kratzenstcinnacher Nieburg an der Weser daselbst zu commaudircn geschicket, haben Sie Ihme zuseinen schon gehabten 6. Hessischen Regimentern auch das Commando über deroReuterey auffgetragen, welches Er auch mit Treu, Tapferkeit und Sorgfalt vernichtet,wie Er denn umb Stargard mit dem Feinde vielfältig in Action gewesen und viel hoheOfffcirer gefangen bekommen.
Anno 1633. hat Er bald Anfang des Jahrs an der Polischen Gräntze starckeund gefährliche Recontren gehabt, auch bei Lansterwisch denen Käyserlichen undSächsischen Regimentern unterschiedene mahle mit grossen Glück eingefallen, auch dah-mals den Obristen Lieutenant Knochen gefangen und des Obersten Kalenbergs Panikenbekommen, auch selbigen Jahrs in Meckelnburg anff die Käyserlichen eine Parthey ge-than, Ihnen Ihr Proviant und aufs etliche tausend Mann, Kleider, Striimpffe undSchuhe abgenommen.
Anno 1639. Ist Er mit der Armee über die Elbe gegangen, den Feind bisnach Böhmen verfolget, und den General Salus und den Marsini bey Kemnitz ge-schlagen, und neben andern Officirern, da er dennoch das Commando gehabt, 86. Estan-daren und Fahnen ohne die gefangenen Officirer dem Schwedischen Kommandantennach Erfurth mit Glück und Sieg gelieffcrt.
Den andern Ostcrtag ist Er mit seinen Regimentern und anderen zugegebenenTrouppen anff Parthey über den Thüringer Wald gangen, und den Tag nach Osternden Obersten ?ecoä mit bey sich habenden Regiment Croatcn und noch andernTrouppen rseontriret, Ihn unter Saltzungcn geschlagen mit dem Obersten Galpsterein selbsthändiges Gefechte gehalten, Ihn siegend erleget, und Sie bis nach Schmal-kalden verfolget, da denn die Seinigen gute Beute davon getragen, wie Er den auchdenn Obristen Knüchen und Obristen Ebbe bey Mülhausen getrieben, da sie sich nachDnderstadt setzen, und hernach ergeben müssen, weill aber der Feind auf den HerrnFeld-Marschall Pannier in Böhmen drung, hat Er Ihn zu der Haupt-Armee wiederabgefordert, da Er eine grosse Quantität an Munition, Kavallerie und Infanterie,so hieraussen gestanden, zusammen gezogen, und mit sich genommen, und in Böhmendurch den Feind geführet, und dem Herrn Feld-Marschall zu Leitmaritz ohne Verlusteiniges Mannes geliefert, und hat selbiges Jahr, als auch 1616. grosse Avantage aufden Feind gehabt, wie Er denn vor Salfeld des Feindes 18. Sqvadroncn, so sie gegenIhn geschicket, rsxoulirst, Ihnen auch einige Tage darauf, wie der Feind einen Anschlagauf ihr Lager gemacht, Ihnen so begegnet, und sie vermüge Gottes Hülste, durch dieSaal zurückgeschlagen, daß Sie viel Lenthe zurücklassen müssen; Auch hat Er dieKayserl. und Bayrische Partey die der Frantzösischen Weymarischen Armee ihre Con-voje geschlagen, und über 560. Pferde abgenommen, angegriffen, alles wieder rsenporirot,und den Commendanten Donnern, nebst vielen anderen Officirern und Reutern ge-fangen bekommen, So hat auch unser Seeliger Herr General-Feldmarschall damahlsmit seinen unterhabenden Regimentern mit vor Präge gestanden, daselbst seintapferes Gemüth genugsahm an den Tag gegeben, hernach hat Er die Sächsische, so
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