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Folge 3 (1880)
Entstehung
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Weder der v. Biela noch Hütt er waren im stände, die versprocheneSumme zu erlegen und der Vergleichung Folge zu thun. Deshalb suchteKlaus v. Bortfeld sein Geld dadurch zu erhalten, daß Biela denChristoph v. Hoym in seine Rechte treten ließ, der auch 35818 fl. 10 Gr.an Bortfeld zahlte und 300 Goldfl. s 385 fl. l5Gr., s. unten Anschlagv. 1718,) den Chorherren zu Stolbcrg zu verzinsen übernahm (machtzusammen 36204 fl. 4 Gr.). Hierauf cedierte Klaus v. Bortfeld seineRechte an den Ämtern L. u. M. and dato Ouedlinburg Sonnabend nachvoesm guouuäitatis 1583 an Christoph v. Hoym auf Droysig, Steckel-berg, Konradsburg, Wegeleben, Hoym und Nadegast, Inhabern deS AmtsErmsleben, des Stifts Halberstadt Erbkämmerer u. fürstl. anhalt. GeheimenRath. Allein Hütt er wollte nicht abtreten und protestierte dagegen biser befriedigt sei. Nun kamen die Differenzen, die Graf Christoph II.z» Mansfeld nebst seinen übrigen Gläubigern (Äbtissin zu Quedlinburg,Hans v. Wolf, Biela's Erben), welche noch einige Befriedigung von eineretwaigen Übermaße an den Ämtern hofften, anhängig gemacht, hinzu. Dieshinderte den kurfürstl. Konsens in die gedachte Cession. SämmtlicheDifferenzen wurden in einen Vorbeschied gezogen, den der KurprinzChristian^), nachmal. Kurfürst Christian I., im Auftrage SeinesHerrn Vaters Kurf. August verhandelte. Der Entwurf zu diesem Rezesseä. et. Dresden 1585 den 26. April befindet sich in des Hauptstaatsarchivszu Dresden Lop. 528 kot. 1824.

Graf Christoph zu Mansfeldbr achte vor, sein Vater Gras Gebhard habe 1535 die Ämter Worringen und Lei-mringen Graf Hohe r n, Gras Philippen nnd dessen unmündigen Brüdern nm12000 Goldfl. nnd 12500 Guldengroschcn auf 11 Jahr lang u n t er p f ei n d l i ch ver-setzt, jedoch vorbehaltlich der Jagden zu Morungen und zum Paßbruch, zweiThcil der Bergwerke, aller gcistl. u. wcltl. Lehen und des Bauholzes inden Forsten und Hölzern, daß dasselbe nicht verbaut noch verkohlt, sondern gehcget,auch auf jedem Acker, so verkohlet, zehn Laßrciser nach Gelegenheit und Gebrauch desOrts gelassen werden sollen. Hcrnacher aber hätten Graf Philipp's Brüder, alsGraf Hans George, Graf Peter Ernst, Graf Hans A.lb recht, GrafH a u s H ohcr und Graf Hans Ernst mit Bewilligung ihres damals unmündigenVettern Graf Brünens, Graf Philipp's Sohn, verordneten Voruinnden /to. 62berührte beide Ämter ferner A scheu von Hollen und Ludolfen von Bort-feld, und dieselben fordcr ^.o. 72 A u d r c a s Kahlen und Henning von

Der Kurprinz Christian hatte damals einen Stuhl in der Landes-Reg. als Rath und einen als Geh.-Rath, in welche beiden OvIIsAia, er eingeführt nndrcsp. mittels an den Kurfürsten abgcstattctcu Handschlags in Rathspflicht ge-nommen war.