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2. Jahrgang (1898) an, Koser und Seidel über „Die äußere Erscheinung Fried-rich des Großen" im Hohenzollernjahrbuch 1897, Seidel über die „Bildnisseder brandenburgischen preußischen Herrscher vom Großen Kurfürsten bis zuKaiser Wilhelm II.", HZJ 8, Baiileu über Königin Luise von Preußen, HZJ
3. 5. 6, Campbell Dodyson, in „The Buslington Magazine" (A newly disco-vered portrait drawing by Dürer, II, VI, 1903, S. 286ff.) und Friedrich H. Hof-mann (Hohenzollernjahrbuch 1905, S. 67 ff.) über Porträt-Darstellungen der frän-kischen Hohenzollern. Die Arbeiten von Beierlein, Kuli, Widmer und Zimmer-mann bieten Material zur Kritik der Porträts von Mitgliedern des HausesWittelsbach (vgl. oben S. 86. 92). Es mögen ferner verzeichnet werden:Bildnisse von Herzögen und Herzoginnen des neuen Hauses Braunschweig.Biogr. Text von H. Meck. Braunschweig 1896. — Frankenberg und E. vonLudwigsdorf, Anhaltische Fürstenbildnisse, B. 1. 2. Dessau 1894—96. —Über die Bildnisse außerdeutscher Fürstenhäuser vgl. F. U. v. Wrangel, Diesouveränen Fürstenhäuser Europas. Porträtsammlung nebst genealog. Notizen.2 Bde. Stockholm 1899. — Porträtgalerie der regierenden Fürsten und FürstinnenEuropas, herausgegeben von K. F. von Schlichtegroll u. E. von Zoller. Berlin1889—92.
Eine beachtenswerte Porträtsammlung ist: „Iconographie francaise ou por-traits de personnes les plus illustr. qui ont paru en France depuis Francis I.jusqu'ä 1790". Paris 1828 gr. fol. Die Porträts sind von David, Gerard, Guerin,H. Vernet u. a. gezeichnet und von Hesse, Dupre und Maurin meisterhaft litho-graphiert. Das Werk erschien in 50 Lieferungen, jede zu je 4 Porträts und Facsi-miles. Ein alphabetisches Inhaltsverzeichnis findet sich bei Job. Günther undOtto Aug. Schulz, Handbuch für Autographensammler, Leipzig 1856, Seite 60ff.Eine andere Porträtsammlung führt den Titel: Thane, J. British Autography.A collection of Fac-Similes of the Handwritings of Royal and illustrious perso-nages, with their authentic Portraits. 3 vols. London 1788. 4. Dieses Werkumfaßt 250 gut ausgeführte, auf rötlichem Grund gedruckte, mit einer Randleisteumgebene Porträts in Kupferstich und darunter befindlichen Faksimiles der Namen,zum Teil auch einigen Worten und mehrfach beigefügten Wappen. Die Samm-lung erschien im Selbstverlag des Herausgebers und kommt selten in denHandel.
Ein treffliches Vorbild, wie das Porträt wissenschaftlich zu behandeln ist 1 ),hat über das Geschlecht der Wettiner der frühere Direktor des Kgl. Sächs. Kupfer-stichkabinetts, jetzige Direktor des Grünen Gewölbes in Dresden, Professor Sponsel,aufgestellt, in dem durch größte Gediegenheit der Vorstudien und durch Vor-nehmheit der allen modernen Anforderungen gerechtwerdenden Reproduktions-technik ausgezeichneten Werke: „Fürstenbildnisse aus dem Hause Wettin. Her-ausgegeben vom Königlich Sächsischen Altertumsverein. Bearbeitet von Jean
x ) Könnecke, Bilderatlas zur Geschichte der deutschen Nationalliteratur. 2. Aufl.Marburg, Elwert, 1895. — Hans Holbeins exquisite original coloured drawings for the portraitsof illustrious persons of the court of Henry VIII. engraved by F. Bartolozzi with biographicalnots by E. Lodge. 90 coloured portraits with text. London 1884.