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nützen, das war der Hauptzug in seinem Charakter. Daraus istabzuleiten, daß er noch in demselben Jahre seiner hiesigen An-stellung der Stifter des noch jetzt bestehenden klinischen Instituteswurde, welches seitdem (in 40 Jahren) 60000 arme Kranke mitärztlicher Hilfe versorgte und die Bildung mehrerer 100 Aerzteerleichterte. Klein ivar der Anfang groß der Erfolg. Es waren18 Gulden, womit er die Anstalt eröffnete; aber Gott segnetesie durch Beiträge und Stiftungen von Menschenfreunden durchseine eigene Nneigennützigkeit, welche ihn den durch seine Vorle-sungen erworbenen Lohn mindestens 4000 Gulden nur für sieverwenden ließ. Er achtete es nicht als Schmach unablässigGaben für die Elenden zu erbitten. Er scheute in Zeiten anstecken-der Krankheiten keine Gefahr. Zweimal durch Lungenentzündungden: Tode nahe verlor er nicht die Liebe zur guten Sache. Dieunter der Französischen Regierung zurückgehaltenen Gelder derAnstalt forderte er mit den Worten zurück: „ich reclamire dasGut meiner Armen!" Einen Ruf nach Göttingen 1786 undden Antritt der ihn: 1795 schon ertheilten Stelle eines König-lichen Leibarztes in Koppenhagen schlug er aus bewogen von seinerLiebe für Franken für Erlangen insbesondere für das klinischeInstitut, welches er noch in der letzten Lebensstunde seinem treuenGehilfen empfahl. Nach des Herrn von Schieber Tode war erzum Präsidenten der Carolinisch - Leopoldinischen Akademie derNaturforscher erwählt, die er in den Stürmen der Zeit in gelehr-ter und ökonomischer-'Hinsicht erhielt und erweiterte. DurchErtheilung des Verdienstordens der Bairischen Krone 1814 wurdeer zugleich in den Ritterstand erhoben." Er erreichte unter seinenBrüdern das mindest hohe Alter, doch auch das 80. Lebensjahr.
Von den: jüngsten Bruder August Wendt H sind wenigerausführliche Nachrichten aufbehalten; doch muß auch er ein bedeu-tender Mann gewesen sein. Noch sehr jung erhielt er die Stelleeines Legationssecretärs bei den: sächsischen Gesandten in Peters-burg, die er jedoch nach drei Jahren seiner Gesundheit wegenaufgeben mußte, kam nach kurzer Zwischenstellung in das Depar-tement der auswärtigen Angelegenheiten, in welchem er als
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