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dem Vorbilde der würdigen und frommen Stammeltern und zahlrei-cher Familiengenossen zu erwecken. Besser würde allerdings dazu eineausgeführte Familienchronik wirken, weshalb hier an alle Häup-ter der einzelnen Familienzweige die dringende Bitte ergeht, un-ter dem Beistande ihrer Frauen, dieser Priesterinnen des deutschenFamilienlebens, in Zeiten Alles zu sammeln und aufzuzeichnen,was dereinst dazu dienen kann, diese Geschlechtstafeln nicht nurweiter fortzuführen, sondern auch gleichsam mit Fleisch und Blutzu bekleiden. Viele wichtige und anziehende Einzelheiten sind mitdem Hintritte des ersten und zweiten Geschlechts unwiederbringlichverloren; doch wird sich noch Manches auch aus früherer Zeit indem Gedächtniß der jetzt lebenden Glieder des dritten Geschlechteserhalten haben, dem sie Selbsterfahrenes beifügen können. Wiegroße Freude die Nachkommen daranfinden, erfährt man an dennoch vorhandenen Aufzeichnungen der Gattin des Stammvatersund ihrer Mutter, so wie an den Geschlechtstafeln der FamilieLichtenberg, die von der Mitte des 15. bis über die Mitte des18. Jahrhunderts reichen und von denen sich ein kurzer Auszugin der zweiten Anmerkung S. 27 ff. findet. Näher noch liegtschließlich die Aufforderung, die ungeachtet der angewendeten Sorg-falt möglicherweise eingeschlichenen Irrthümer zu berichtigen, neueFamilienereignisse regelmäßig nachzutragen und den Ältesten derFamilie als Sammler aller Einzelnheiten fortgehend davon inKenntniß zu setzen.
Halle a/S. den 3. October 1868.
L. I. August Kahler.