Druckschrift 
1 (1868)
Entstehung
Seite
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Nicht lange darnach, am 26. März 1396, verkaufte HerzogAlbrccht an Johann und seine Erben die Feste Spiclbcrg an derDonau um 1266 Pfund Wiener Pfennige, von welchen 866 demProbste und Convcnt zu St. Florian gehören, die übrigen 466soll Hans von Liechtenstein berechtigt sein an der Feste zu ver-bauen; wären er oder seine Erben gcnöthigt, die Feste zu ver-kaufen oder zu versetzen, so sollen sie dieselbe zunächst dem Herzoganbieten. Dagegen kaufte der Herzog seinerseits fünf Tage später(25. März) von Johann von Liechtenstein einen Hof zu Dorn-bach mit aller Zugehörung, wie ihn Johann von Liechtensteinals Lcibgcding besessen hatte "). Am 13. October desselben Jahressetzte der Herzog seinen Hofmeister mit Rudolf von Tyrna, Hansvon Dietrichstock und dem Bischof Berthold von Freising alsBürgen für eine Summe von 3666 Pfund Pfennigen, die ervon Weikard von Winkel geliehen hattest. Die nächste Nachrichtist wiederum Geldsache. Am 18. Februar 1391 vermachte Johannseinem Herzog 2666 Pfund Pfennige, die seine Brüder Hartneidund Georg oder ihre Erben dem Herzoge drei Monate nachseinem Tode entrichten sollten st. Am 18. October desselben Jah-res bewilligte der Herzog einen Tausch, wodurch Johann vonLiechtenstein die Feste St. Michelsburg an den Grafen von Görzgibt gegen Uebcrlassung von 266 Pfund Leibgeding an den 666Pfund Wiener Pfennigen, die sie in Satzesweise ans der Stadt-steuer zu Wien jährlich haben st. Noch in demselben Jahre er-theilte der Herzog an Johann die Belehnung mit dem Thurmder Feste Zistersdorf und einem Antheil an der Stadt und demGericht, welches er damals zusammen von Katharina, Heinrichsvon Rauhenstein Wittwe, gekauft hatte st. Das Jahr 1392 gibtuns nun Nachricht von der Bestätigung verschiedener Abmachungen

tz Urk. im Finanzminist.st Lichnowsky IV. Regg. 2221.st Lichnowsky IV. Regg. 2236.st Lichnowsky IV. Regg. 22S8.st Liecht. Archiv B. 27; I. 77.