und Abgaben'). Am 7. Juni 1383 erklärte Herzog Albrccht,daß auf seine Fürbitte Bischof Johann von Passan den dreiBrüdern Johann, Hartneid und Georg von Liechtenstein für eineihnen schuldige Summe die Feste Schwabdorf zu rechtem Leib-gcding eingeräumt habeIn demselben Jahre verlieh der Herzogan Johann alle die zu Mistclbach gehörigen Güter, welche ihmStuchs von Trautmannödorf, des Hans Stuchs von Trantmanns-dorf Sohn, verkauft hatte 2). Um das gleich vorweg zu nehmen,so erwähnen wir hier, daß Johann diesen Besitz zu Mistclbachnoch in diesem Jahre bedeutend vergrößerte, indem er von Ulrichvon Wallsce einige zu Mistclbach gehörige Einkünfte von Güternerwarb, vor allem aber „das Hans zu Mistelbach" mit allemZubehör kaufte, mit Wäldern, Weiden, Aeckcrn, Wiesen, Wein-und Banmgärten, Wildbahn, Fischfang, Gericht, Zoll, Mauth,Mannschaft, Vogtci, Kirchcnlchen ans der Kapelle u. s. w., allesfür 3000 Pfund Wiener Pfennige, und zwar kaufte er es vonAnna von Liechtenstein, Herrn Albrcchts des Stuchsen von Traut-mannsdorf Tochter, Herrn Georg Stuchsen von Trautmannödorf,ihrem Vetter, Ulrich von Liechtenstein von Murau, jener genanntenAnna Vetter, und Albrecht Stuchsen von Trautmannödorf H.Dieser Ulrich von Liechtenstein ist wohl der in der Stammtafeldes steirischcn Hauses als Ulrich II. (1353—1398) aufgeführte;seine Mutter Blanea, Wittwe von Streitwicsen, dürfte demnacheine Stuchs von Trautmannödorf gewesen sein; mit welchemMitgliede des Muraucr Hauses die erwähnte Anna von Liech-tenstein, gcborne Trautmannsdorf, vermählt war, können wirnicht sagen.
Am 3. April 1384 verpfändete Herzog Albrecht wieder anJohann und seine Brüder Hartneid und Georg den zu Altenmarktgelegenen Hof, den er von Mert dem Valbacher um 40 Pfund
>) Lichnowsky, Regg. 1673.
'9 A. a. O. Regg. 1787.
->) Liccht. Archiv. B. 17.
<) H. Z. 25. 26. Ncp. toi. 156.