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1 (1868)
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mit dem Herzog im Lager gegen die Tartarcn gestanden sein,was allerdings nach dem Verhältniß beider zu einander möglichund sogar wahrscheinlich ist/wir haben aber schon oben gesehen, daßwir für diese willkürliche Annahme wenigstens keinerlei Bestätigunghaben. Im Juni 1243 war Heinrich wieder mit dem Herzog inSteiermark, als dieser am 29. Juni zu Judenburg bestätigte,daß der Erzbischof Eberhard von Salzburg alle jene Güter,welche der verstorbene Karl von Gndrat von Salzburg zu Lehenbesessen, den beiden Söhnen desselben verliehen habe Endlichfinden wir am 8. December desselben Jahres beide wieder inKrems, wo der Herzog dem Kloster St. Florian alle Rechte undFreiheiten bestätigte, welche es von seinem Vater in Betreff derGerichtsbarkeit erhalten hatte ^).

Alle diese Nachrichten zeigen uns Heinrich von Liechtensteinnur als den treuen Begleiter des streitbaren Herzogs, die Chro-niken des Jahres 1245 und 1246 wissen aber auch von ruhm-vollen Thaten zu erzählen, die er, sei es für ihn, sei es an seinerSeite vollführte.

Herzog Friedrich hatte, so wird erzählt, für die Genesungzweier erkrankten edlen Jünglinge, die er besonders liebte, Adal-berts von Zelking und Hermanns von Wolkensdorf, das Gelübdegethan, eine Ritterschaar gegen die Heiden zu schicken. Da dieJünglinge genasen, so gedachte er sein Gelübde zu erfüllen, alsim Jahr 1245 päpstliche Legaten durch Deutschland zogen undsowohl zum Kreuzzng nach dem gelobten Lande, wie gegen dieheidnischen Preußen dein deutschen Orden zu Hülfe und selbstgegen den Kaiser Friedrich aufforderten. Der Herzog zog denZug gegen die Preußen vor und rüstete eine Schaar von Ritternans, die er unter den Befehl seines Truchseß stellte, welcherDrusiger (Rüdiger?) von Schrattenthal oder Schrättenthal ge-nannt wird. Eine zweite Schaar, an welcher sich verschiedenartigesVolk angeschlossen zu haben scheint, führte Heinrich von Liechtenstein.

P-Meiller 176. 123.

2) Meiller 176. 126.