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Nach dem Jahre 1232 haben wir eine große Lücke vonsieben bis acht Jahren. Erst 1239 am 1. Dccember treffenwir Ulrich urkundlich wieder und zwar bei Wien, wo er sichin dem Hanse eines Dietrich ex inlsrno (von der Hölle?)für Hartneid von Ort verpfändet, der eine Summe von 100Mark Friesacher Denare an den Bischof von Seckau zu zah-len hatte i). Im August 1240 befand sich der Herzog Friedrichin der Steiermark zu Marburg und Judenburg und war dannEnde dieses Monats zu Salzburg mit dem Erzbischof, ver-schiedenen Bischöfen und zahlreichen Herren. Den glänzendenVersammlungen wohnten auch die Brüder Ulrich und Dietmarbei 2). Mit Heinrich von Liechtenstein dem Oesterreichcr erschei-nen sie als Zeugen einer Urkunde (25. August Judcnburg),worin der Herzog dem Salzburger Domkapitel Mauthfrcihcitfür Lebensmittel crtheilt ^). Es fanden diese Znsammmenkünftcalsbald nach Ulrichs Artusfahrt statt; der Dichter hätte inseiner Erzählung ihrer erwähnen können; er sagt aber nur,nachdem er von dem ihm nicht erlaubten Zuge zum Turniernach Krumman berichtet, daß der Sommer ein fröhliches Endegenommen H. 1241 treffen wir beide Brüder wieder als Zeu-gen einer ähnlichen Urkunde, in welcher Herzog Friedrich demKloster Formbach die Mauthfreihcit verleiht, und zwar zuPassau am 2. März 5).
Am ersten Juli desselben soll sich Ulrich mit Heinrich vonLiechtenstein in Herzog Friedrichs Lager gegen die Mongolenbefunden haben; es ist aber schon oben nachgewiesen worden,daß sie nur ein Znsatz Hormayr's dahin versetzt hat.
Dagegen treffen wir Ulrich am 20. Mai 1242 zu Salz-burg, wo er einen Vertrag des Erzbischofes Eberhard II. mit
si Fröhlich, viplornatarin snern <Zuo. Sterine I. 311; Ulrich vonLiechtenstein aä. Fachmann 663.
2) Mnchar V. 163.
2) Meitler UeM, 162. Nr. 62.
si Fraucndienst S04,. Ig.
0 Meiller 166 Nr. 80.