Druckschrift 
1 (1868)
Entstehung
Seite
102
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Verehrung der Frauen und insbesondere der einen, für welcheer auch dieses Büchlein gedichtet hat').

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Leider haben wir auch nicht die leiseste Andeutung, werdiese Dame gewesen, bei welcher sein sehnendes, licbcdürftigcsKemttth nach den Stürmen, welche ihm die erste hohe Dameveranlaßt hatte, endlich Ruhe und Befriedigung gefunden, undwelche auch, wie er ausdrücklich sagt, die Veranlassung zuseinen beiden poetischen Werken gegeben, die seinen Namen füralle Zeit unvergeßlich gemacht haben.

Von allen bisher erzählten Abenteuern und Thaten schweißgen natürlich die Urkunden nach ihrer Art, doch ist ihnen unserHeld während dieser Zeit keineswegs unbekannt, wenn sie ihnauch zunächst in den mehr privaten Ereignissen des rechtlichenGeschäftslebcns vorführen. In der ersten Urkunde, die seinerErwähnung macht, finden wir Ulrich bei dem Erzbischof Eber-hard von Salzburg auf einer Kapitelversammlung, die derselbenach Leibnitz beschicdcn hatte, und zwar als Zeugen in derEntscheidung über einen Rechtsstreit zwischen dem Stift Reinund dem Pfarrer Bcrthold von St. Lorenz zu Hengsbergs).Muchar setzt diese Urkunde in den Anfang des Jahres 1219. Lassenwir den Anfang dahingestellt und halten wir die Jahreszahl fest,so dürfte der Tod seines Vaters Dietmar allerdings in das Jahr1219 fallen, da Ulrich erst nach dem Tode des Vaters den HerzogHeinrich von Oesterreich verließ und also füglich auch nichtfrüher dem Erzbischof zu Lcibnitz als Zeuge dienen konnte 2).

h Frauenbuch 650.

2) Muchar V. 88.

2) Es dürfte demnach auch die Berechnung Meillers über die Urkunde,in welcher Dietmar zum letzten Mal erscheint 258), nicht richtig