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1 (1868)
Entstehung
Seite
40
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des Nikolsburgcrs festzustellen suchen. Obwohl der Namen we-niger sind, ist es doch schwerer noch, ja theilweisc unmöglichdas Vcrwandschaftsvcrhältniß aufzuhellen, zumal mehrere Per-sonen denselben Namen führen. Sie alle lassen sich aber ansdie Steiermark beschränken, sognt wie die österreichischen Liech-tensteiner auf Oesterreich. In dieser Beziehung waltet keineSchwierigkeit ob, wenn nicht absichtlich oder unabsichtlich dieVerwirrung erst hineingetragen wird.

Was die Stammburg des steierischen Hauses betrifft, soherrscht kein Zweifel. Es ist das heute ebenfalls in Ruinenliegende Schloß Liechtenstein bei Jndenburg an der obcrnMur. Dieses Schloß erscheint in den alteren Zeiten als Wohn-sitz der Familie, und blieb derselben zu eigen bis ins fünf-zehnte Jahrhundert. Als Hanptsitz wurde es freilich früh mitanderen größeren Burgen wie Muran und Frauen bürgvertauscht.

Die ältesten Namen der steirischen Liechtensteiner tretenungefähr gleichzeitig mit den österreichischen in der Geschichteauf. Es sind gleich drei Namen fast nebeneinander! Dietmar,Otto und Volkmar. Unter ihnen wird als der erste Diet-mar genannt. Er erscheint im Jahr 1140 zweimal, das eineMal am 10. Jan. als Zeuge im Stiftungsbricf des KlostersSeckau durch Adelram von Waldeck ^), das andere Mal des-gleichen für Schenkungen des Markgrafen Günther von Hohen-wart an Admont, wobei er zugleich ein Ministerial des Mark-grafen Ottokar von Steiermark genannt wird 2). Sodannwerden Dietmar und Otto als Zeugen einer Uebergabe vonGütern genannt, welche Bischof Roman von Gurk in Kraingekauft hatte, und zwar heißt Otto ein Sohn Dictmar's (Urk.

>) kU-öbtieb, äiploinataria saera Nnaatns Ltz-riae, I. 140. Mcil-lcr, Regg. zur Gesch. der Salzburg. Erzb. 40. 217.

h Hormayr, Taschenbuch 1822, 15. Der Ort der Urkunde isthier nicht angegeben.