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3 (1882)
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nun erst lerne er die Poesie begreifen, es war wie Musik".Goethe las dann auch bei ihm vor einer glänzenden Gesell-schaft >).

Als im Jahre 18l2 Oesterreich dem französischen Kaiserzu seinem Kriege gegen Rußland ein Hülfscorps unter demFürsten Schwarzenberg nach Polen sendete, befanden sich dieBrüder Liechtenstein wieder bei demselben. Beide jedoch kehrtenim November von Warschau nach Wien zurück, da sie dieNachricht von der lebensgefährlichen Erkrankung der Mutter er-hielte». Sie konnten bei dem Tode derselben (26. November)anwesend sein.

Neue Anstrengungen, aber auch neue Lorbeeren brachte dasgroße Kricgsjahr 1813. Moriz wie Aloys gehörten zu dergroßen Armee der Verbündeten, welche unter der Führung desFürsten Schwarzenberg aus dem nördlichen Böhmen zuerst gegenDresden aufbrach und dann später vor allem die große Völker-schlacht bei Leipzig schlug. Fürst Moriz führte als Fcldmarschall-Lieutcnant die erste leichte Division, an deren Spitze er in dergroßen Schlacht von Dresden focht.

Der Fürst Schwarzenberg machte am Nachmittage des26. August den Angriff auf Dresden in fünf Colonnen. Ander Spitze der dritten Colonne, welche vom Grasen Colloredobefehligt war, stand Fürst Moriz mit seiner leichten Division.Diese Colonne stand auf den Höhen zwischen Kaitz und Räcknitzund war bestimmt, gegen den Schlag von Dippoldiswalde vor-zurücken, die Palissadirtc Schanze vor diesem Schlage zu stürmenund den Moschinski'schen Garten zu nehmen. DieRelation" 2)berichtet nun folgendermaßen:Der Fcldmarschnll-LieutenantFürst Moriz Liechtenstein ließ das erste und zweite Jäger-bataillon seiner Division gegen die Schanze am Moschinski'schen

-) Wolf, 321.

2) Relation der Kriegsereignisse vom 22. bis 23. August 1813 beiDresden und Kulm. Wien 1813. S.