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3 (1882)
Entstehung
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Dies sind die äußeren Umstände seines nicht viel be-wegten Lebens, das noch ruhiger dahinfloß, als er das Majoratüberkam.

Im Jahre 1771 am 15. Januar erbte er zunächst nachdem Tode seines Vaters das Fidcicommiß der jüngeren Linie,das er aber seinem Bruder Karl zu überlassen hatte, als ihmim nächsten Jahre (1772) nach dem Tode seines Oheims JosephWenzel das große Majorat des Hauses zufiel. Das Erste, waser that, war, die im Hcirnthsvcrtrag seiner Mutter ausgesetzteSumme um jährlich 4000 Gulden zu vermehren >). Mit demgroßen Majorat aber vereinigte er wenige Tage darnach nocheinen andern höchst bedeutenden Gütcrcomplcx, den ihm die HerzoginTheresia von Snvoycn, Tochter des Fürsten HanS Adam, durchtestamentarische Verfügung als für den Chef des Hauses lcgirte,freilich belastet mit großartigen Stiftungen, deren Erfordernisseer dauernd zu zahlen hatte, wie das oben bereits erzählt worden^).Für daS Majorat vom Fürsten Wenzel hatte er die Erbstcncrmit 409,000 Gulden zu zahlen, diejenige aber für das Ver-mögen der Herzogin von Savoycn war dieser noch bei ihrenLebzeiten vermöge eines Specialhandbillcts der Kaiserin MariaTheresia nachgesehen worden^). Die Besitzungen, welche er vonder Herzogin von Savoycn erhalten hatte, also den Complexvon Schwarzkostclctz u. s. w., versuchte er 1775 durch ein Gesuchan die Kaiserin dem Hauptinajornt einzuverleiben, allein er er-reichte dieses Ziel nicht; die Besitzungen blieben Allod. Am12. und 19. Deccmbcr 1777 ^) erhielt er die Erlaubnis), imkaiserlichen Hauptmünzamte alljährlich eine Anzahl liechtensteini-scher Münzen mit seinem Gepräge schlagen lassen zu dürfen. Eswaren 1000 Stück Ducatcn, 2000 Stück Gulden und ebensoviele Stück Zwanziger. Erwähnt sei auch noch, daß es Fürst

') Arneth, Briefe der Kaiserin Maria Theresia I. 103.2) Bd. II. 362 ff.y Walberg, dsnsnlo^in.y Archiv des Finanzmimst.

Falke, Liechtenstein. III. Bd.

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