Druckschrift 
3 (1882)
Entstehung
Seite
214
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Lieber Fürst Lichtensteiu!

Ich habe das Geld deren 8000 fl. empfangen als demÜberrest von der Gage, die er Fürst seith dem Krieg nicht mehr

Th-r»»."

Ein anderes deutsches Bittet aus demselben Jahre, vcr-muthlich nach der Schlacht bei Kolin geschrieben, würdigt dieVerdienste des Fürsten um die Artillerie. Es lautet:

Sowohl die Obristhofmcisterin') als Koch haben mirdes Fürsten Complimcnt gemacht. Ich bin versichert von demwahrhaften Anthcil, hoffe, daß die guten Nachrichten der Ge-sundheit auch gut thun werden. Sobald der Gast aus demHaus ist, so gcdcnkhc selbst dem Fürsten heimzusuchen. Einengroßen Theil nach Gottes augenscheinlichen Sorgen und der sehrklugen Anstalten des Prinzens 2) und Dauns und dravonrounserer so wertsten Truppen scind wir dem Fürsten schuldig,dann ohne der so unvergleichlichen Einrichtung der artiZloriö,die allein dem Fürsten zu danken ist und seiner Händ Werck ist,wären wir niemahlcns so weit gekomen mit all auch andernAnstalten. Dies muß den Fürsten unendlich consoliren und kannich und mein Haus selbes niemahlcns genug erkennen und hoffe,daß mir der Fürst die gnstits leisten wird, daß mir eine Freudmache, wann rsols oooasions werde finden, in etwas mich gegen

ihmc aguitircn zu können. ,

Maria Theresia."

Das nächste Billct, das uns zur Verfügung steht, vomJanuar dcS Jahres 1769, bezieht sich auf, die Sendung nachParma zur Abholung der Braut des Kronprinzen. Die Kaiserinschreibt deutsch:

st Gräfin Paar,st Karl von Lothringen.