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3 (1882)
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fcstcn Ort in sicheren Vcrthcidigungszustand zu setzen '). InWien nnirdc er, obwohl er nicht eigentliches Mitglied dcö ständigenKricgsrathcs war, dach wiederholt zu den Bcrnthungcn desselbenhinzugezogen, so auch zu jenen im Winter von 1756 auf 1757,welche eine energische Fortsetzung des Krieges zum Gegenständehatten, und desgleichen nach der unglücklichen Schlacht von Prag,nach welcher die Königin einen außerordentlichen Kricgsrnth zu-sammenrieft). Vor dem Beginne des Feldzugs von 1758 dachtemau sogar daran, den Fürsten wieder in das Feld zu schicken,als das Obercommando der Armee vom Prinzen von Lothringenauf den Grafen Daun überging. Daun, so heißt es, habe sichselber zwei ältere Generale zu seinen? Bcirath erbeten, und eswurden dazu die Fcldmarschällc Fürst Wenzel Liechtenstein undGraf Bntthiany bezeichnet. Es kam aber nicht dazu, denn Bat-thianh erhielt ein sclbstständigcs Coinmnndo, und der Fürst gingnicht in den Kriegs). Bei dem Kricgsrath, welcher den Fcldzugfür das Jahr 1760 zn bcrathcn hatte, stand der Fürst mitaller Entschiedenheit seiner Natur auf der Seite der kühnerenPartei. Es stand dem defensiven Kriegsplane Lach's, mit welchemDaun einverstanden war, ein energischer Offcnsivplan Laudon'ögegenüber, welcher von Kaunitz und dem Fürsten Wenzel, auchvon Bntthiany vcrthcidigt wurde. Diese Ansicht drang auchbei der Kaiserin durchs). Im Winter von 1760 auf 1761 warselbst davon die Rede, dem Fürsten das Obercommando desKriegs gegen Preußen zu übergeben und ihn? Serbelloni alsZweiten an die Seite zu geben. Die Nachricht wurde van denFreunden und Anhängern Daun's mit Bestürzung aufgenommen,doch blieb es beim Alten, und Daun behielt den Oberbefehl. ImKricgSrath stimmte aber der Fürst zu den Vorschlägen des

>) Arneth, a. a. O. »

2) Arneth, V. 163, 184.y Arneth, V. 352, 528.y Arneth, VI. 97, 101.

Falke, Liechtenstein. III. Bd. 14

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