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Starhcmbcrg zum Stntthaltcr bestimmt. Am 27. Septemberschiffte er sich auf dem englischen Linienschiff „Blcnhcim" ein.
Mit König Karl verließ auch der Fürst Antvn FlorianSpanien und kehrte nach achtjähriger Abwesenheit in die Heimatzu den Seinen zurück. Seine kräftige Gesundheit hatte dieaußerordentlichen Strapazen und Arbeiten so ziemlich ausge-heilten, nur über abnehmendes Gesicht klagte er und über Kopf-weh wegen der vielen Arbeiten bei Tag und Nacht. Imklebrigen, so schreibt er an die Kaiserin Elconora '), habe Gottihn so sonderbar gestärkt und unterhalten, daß ihn nichts weiterbetroffen als ein siebentägiges Fieber, das ihn aber weder inseinen Pflichten noch von der Fortsetzung des Marsches, nochbei der Action vor Saragossa zu sein, abgehalten habe.
e. Letzte Lelienspcnodc.
Am 27. September 1711 hatte König Karl, begleitet vonder englisch-holländischen Flotte unter Admirnl Norris Barce-lona verlassen, und am 12. Octobcr betrat er den italienischenBoden. Die weitere Reise ging über Mailand nach Innsbruck,wo er am 20. November eintraf. Sein steter Begleiter warder Fürst Anton Florians. In Innsbruck, wo auch Prinz Eugenvon der Rcichsarmec eintraf, wurde ein längerer Aufenthaltgemacht, thcils um die Huldigung der Stände entgegenzu-nehmen und Feste zu halten, thcils um Angelegenheiten der Erb-länder zu ordnen, da die Weiterreise zunächst nach Frankfurtzur Kaiscrkrönung und nicht nach Wien gehen sollte. Zu Inns-bruck setzte Karl einen neuen Staatsrath für alle seine Länder,die Erbländer wie die der spanischen Monarchie, von vierund-
') 17. Januar 1711, Barcelona.
2) Conlin, CaroluS VI. 284.
Falle, Liechtenstein. III. Bd. S