Druckschrift 
3 (1882)
Entstehung
Seite
61
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von Hoffnung aus, dm cr auf den Zug gegen die Hauptstadtgesetzt hatte. Ohne seinen Weg nach dem Pnlastc Rctiro zuvollenden, kehrte cr nach dein Landhnusc des Grafen Aguilar,wo cr bis dahin gewohnt hatte, wieder zurück.

Man überzeugte sich bald, daß man mit dem Zuge nachMadrid einen Fehler gemacht hatte, man verlegte daher dasHeer größtcnthcils außerhalb der Stadt und das Hauptquartiernach Villevcrde, Von der portugiesischen Armee war nichts zuvernehmen. Der Fürst Liechtenstein und die Gesandten schicktenvergebens Briefe an den portugiesischen Hof. Bald rührte sichauch wieder die spanische Armee; ihre leichten Nester streiftenbis gegen Madrid und machten besonders die Verbindung mitSaragossa und Barcelona unsicher.

Am 11. November schreibt noch der Fürst an den GrafenWratiSlaw, daß es des Königs Absicht sei, sich den Winter indieser Gegend zu halten, aber cr fügt schon hinzu, wofern sienicht bei Zeiten ausreichenden Succurs erhielten, stünden sie inaugenscheinlicher Gefahr, alle Früchte des Feldzugs wieder zu ver-lieren. Indessen richtete man sich bestens ans den Winter ein.Madrid wurde verlassen und vom Feinde wieder besetzt. Starhcm-berg verlegte sein Hauptquartier nach Ciempozuelos auf derStraße nach Toledo. Ein hier am 16. November gehaltenerKriegsrath beschloß, diese Stellung und Toledo aufs äußerste zuhalten. Doch schon am nächsten Morgen sah sich Karl selbstgcnöthigt, wegen der Bedrohung Cataloniens nach Barcelonazurückzukehren. Mit ihm verließ auch Fürst Anton Florian dieArmee.

Bald nach seinem Weggänge wurde es auch den Generalenklar, daß man sich, schon aus Mangel an Lebensmitteln, nichtlänger werde halten können. Man beschloß dcßhälb abzuziehenund die Winterquartiere nach Aragonicn zu verlegen. Manbrach am 29. November von Toledo auf und marschirtc aufgetrennten Straßen, um besser den Lebensunterhalt zu finden.Stanhopc marschirtc mit 4090 Mann auf dem linken