Druckschrift 
3 (1882)
Entstehung
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entschuldigen, die ihm nach Besetzung der Plätze geblieben war.Aber endlich zog er doch ans, und zwar mit einer Schaar, dienoch nicht ganz 2000 Mann betrug. Das hätte er auch wohlschon früher thun können.

Einmal in Thätigkcit, gewann seine Energie wieder dieOberhand. Mit seinem Ungestüm und seiner Bravour, denensich eigcnthümlichcr Weise Verschlagenheit zugesellte, war er höchstglücklich in seiner Unternehmung. Zuerst befreite er die StadtSan Mntheo, dann gewann er die Stadt Mutes, schlug diegegenüberstehenden stärkeren Feinde oder schaffte sie durch Listaus seinem Wege und zog endlich mit seiner kleinen Truppeunter dem Jubel der Bevölkerung in Valencia ein. Vor einerBelagerung, die ihn nun in dieser Stadt bedrohte, sicherte ersich dadurch, daß er einen Thcil der heranrückenden Feinde ausdem Felde schlug und dadurch den andern zum Rückzüge zwang.

Während dieser Zeit hatten sich aber die Dinge sehr ge-fährlich in Catalonicn gestaltet. Den Feinden war die SchwächeKarls nicht unbekannt geblieben, und da die nlliirtc Flotte ab-gesegelt war, um vor dem Frühlingc nicht zurückzukehren, auchvon portugiesischer Seite nach der mißglückten Belagerung derFestung Bndnjoz nichts zu fürchten stand, so zogen Franzosenund Castilianer von allen Seiten gegen Barcelona heran, in derHoffnung, nicht blos die Stadt wieder zu gewinnen, sondernauch den König Karl gefangen zu nehmen. Von Castilien kamder Marschall Tcssö, in Aragon sammelte Philipp von Anjouselbst eine Armee und in Roussillon der Herzog von Noaillcs.Im Februar legte sich auch die französische Flotte vor Barcelona,doch dauerte es bis zum Anfang des Monats April, daß diefeindlichen Armeen vor der Stadt eintrafen und die Belagerungbegannen.

Lord Petcrborough hatte diese Absicht der Feinde voraus-gesehen und den König Karl, anstatt ihm einen Thcil seinerkleinen Truppe zu senden, vielmehr aufgefordert, der Belagerungauszuweichen und Barcelona zu verlassen. Er sah das größte