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vnder der lütkilchen gelegen do der brunn jnn ist", 17. Jauchart Ackers, demdritten Theil des großen Heuzehnten, dem kleinen Zehenten von des „Löublers"Mühle bis zu des Fladins Mühle, der Close zu St. Melaus, dem Mesner Haus„in der alten Statt", dem Siechenhaus in dem Felde, den Gärten zwischen den„Noßwettinen", endlich Herrn Werner Beringers sel. Garten.
Einzelnes von diesen Villinger Lehen — die Zehenten und Ätühlen vor derStadt — besaß das Haus Oestreich schon im Jahr 1336, waren also nicht Hohen-bergisch. S. Mone, VIII. S. 33 l.
Die Hohenbergischen Lehen in den andern obgenannten Ortschaften bestandenin dein halben Heuzehnten. Nachdem einzelne Stücke von denselben veräußert wor-deil waren, kam das Hauptlehen an die Rotweilische Familie Bletz, und es be-kennt 1483 Ulrich B., daß nachdem „die Herrschafft Hohenberg nach Abgangweyland löeblicher gedechtnus frawen Mechthilden gepornen Pfalzgrafin byRine, Ertzhertzogin zu Oesterrich, wider an den durchlüchtigen hochgebornen Fürstenvnd Herren, Hern Sigmunden, Ertzhertzogen zu Oestrrich, gefallen," er ans die inder Herrschaft ergangene Berufung um gnädige Verleihung des von seinem VaterDieterich B. ererbten Lehens gebeten und dieselbe erlangt habe.
Die ehedem nicht weit von Villingen gelegene Burg Neu-Fürstenberg soll(nach C. B. A. Fickler, Geschichte des Hauses und Landes Fürstenberg 4ter Bd.S. 394. Note 2.) im 14. Jahrhundert hohenbergisches Pfand gewesen sepn. —
Weit ab liegende, nicht näher bekannte Besitzungen bei Wirrensegel (Weileran der Straße von Meersburg nach Markdorf Z waren ein hohenbergischesLehen, welches Konrad von Helmsdorf (Hof bei Immenstaad, A. Ueberlingen)trug, unter dem 19. Okt. 1292 aber von Gr. Albert II. von H. an das KlosterSalem geschenkt wurde. Vergl. auch im Urkd.-Buch zu 6. April 1294. und4. Jan. 1295.
Weilheim (UUIüsiu), Bez.A. Waldshut. Den Kirchensatz und das Pa-tronat der dortigen Kirche trug als .Lehen von Gr. Albert II. von H. der FreieUlrich von Guttenburg (jetzt Dorf und Filial von Thiengen bei W.), Herr vonBernau (Schloß B. am linken Rheinufer unterhalb Waldshut). Beides wurdeaber, nachdem der Lehensmann es 1366 dem Gr. Albert III. von H. wieder auf-gegeben hatte, von diesem im Jahr 1366 an die Johanniter-Commende in Klin-gen au (in der Schweiz) geschenkt. S. ini Urkd.-Buch zu 14. Febr., 16. Aprilund 21. Dez. 1366., 25. Nov. 1364.
Mit diesem hohenberger Besitz hängt es ohne Zweifel zusammen, daß manam 2. Aug. 1296 neben andern Angehörigen der Grafschaft Hohenberg den Kirch-Rektor von Weilheim bei Gr. Albert IV. zu Constanz trifft (s. im Urkd.-Buch),sowie daß dieser Graf mit dem genannten benachbarten Ordenshause in Miß-Helligkeiten gerieth.
> In Urkunde v. 12Sl. o. T. kommt ein H. v. „Machtorf" als hohenbergischer Vasallvor; soll dies vielleicht Markdorf sehn? »