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35V Pfund Heller an den Ritter Eberhard von Lichtenstein (bei NeufraO.A. Hechingen) das Dorf Winterlingen (O.A. Balingen), ferner um 14V Pfundan Ruf von Ehingen das halbe Dorf Altingen (O.A. Herrenberg) und schlugim nächsten Jahr zu diesem Pfandschilling noch weitere 8V Pfund, welche er deinvon Ehingen für seinen Dienst und einen Hengst schuldig geworden war. ^ Derhohenbergische Antheil an diesem Dorfe wurde auch nicht mehr eingelöst; vielmehrerlaubte Graf Heinrich schon 1348 dein genannten Ritter, sein Pfand an denGrafen Konrad von Tübingen zu verkaufen.^ Heinrich war auch in denersten Jahren seiner Regierung bereits so verschuldet, daß er 1341 mit Zustimmungseiner Brüder Albrecht und Hugo den Notweilern, welche seine Schulden— 3VVV Pfund Heller — zu bezahlen übernahmen, seinen Antheil an den dorti-gen Reichseinkünften so lange überließ, bis diese die genannte Summe erreichthaben würden. 3 Als dies erfolgt und die Schuld getilgt war, stand es aber mitseinen Finanzen nicht besser: denn er verkaufte nun 1348 mit Einwilligungseiner Brüder seinen Antheil an dem Ungelt der Reichsstadt um 13V Pfund andiese, ^ und in demselben Jahr alle seine noch übrigen Einkünfte von derselben —von der Steuer, von dem Zoll, der Münze, den Mühlen, Fischwassern, ^ dem Reichs-hof, den Zinsen von Hofstätten und Fleisch- (Brod) Bänken, sowie die Losung desDorfes Epsendorf (O.A. Oberndorf) um 10VV Pfund Heller an seinen ältestenBruder Albrecht.''
Die schon im Jahr 1341 begonnene Hingabe von regelmäßigen, laufendenEinkünften brachte den Grafen nur noch in neue Verlegenheiten. Er sah sich auchvon dem Jahr 1343 au zu Veräußerungen von bedeutenden, alten Besitzungenseines Hauses genöthigt. Noch in diesem Jahre verkaufte er um 3550 PfundHeller an Burkard und Johannes von Jungingen (O.A. Hechingen) seineBurg zu Schmeihen (Ober- und Unter-Sch., O.A. Sigmaringen) mit der Mühledaselbst, seine Dörfer Kaißeringen (O.A. Gamertingen), Heinstetten „vfdem hard" (bad. Amts Stetten), Nusplingen (ebendaselbst), seine Landgarbenund andere Einkünfte von Stetten „ze dem kalten market," endlich seineLeibeigenen zu Hausen und Neidingen (in dem genannten badischen Amt).?
' S. im Urkd.-Buch zu 18. Jan. und 18. März 1349 o. O. und Straßburg und 19.Mai 1311 o. O.
^ S. im Urkd.-Buch zu 3. Sept. 1348 o. O.
2 S. im Urkd.-Buch zu 2. und 12. März 1341. Rotweil.
^ S. im Urkd.-Buch zu >9. Jan., 14. und 16. Febr., 8. Juli 1348. Notweil.
5 Dieses Wartheilweise schon von Heinrichs Vater au einen Rotweiler Bürger verpfändetworden, dem er 1343 für einen Hengst 29 Pfund Heller schuldig geworden, und solche auch aufdie Pfaudschaft schlug. S. im Urkd.-Bnch zu 29. Sept. 1343. Rotweil.
6 S. im Urk.-Bnch zu 24. Juni 1348 o. O- und oben S. 221 bei Albrecht.
7 S. im Urkd.-Bnch zu 19. Mai 1342 o. O.
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