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Käufer damit zu belehnen. Diese Veräußerung kam aber nicht zum Vollzug, seyees, daß der Kaiser die erbetene Zustimmung verweigert, oder daß das HausFürstenberg als Pfandeigenthümer^ Schwierigkeit gemacht hat.
Erst im November des Jahres 1355 erfolgte der Verkauf der genanntenHerrschaft? wirklich und zwar an den Herzog Albrecht von Oestreich, gegenden sich Graf Albrecht verbindlich machte, nicht nur vor nächst St. Jergen dieZustimmung des K. Karl IV. beizubringen, sondern auch die von Fürstenbergund Blumeneck zur Abtretung ihrer Pfandrechte zu bestimmen. Zur Befriedi-gung derselben wurden von dem Kaufschilling (20,500 Gulden) 16,000 Guldenausgesetzt und nur der Nest (4500 Gulden) fiel dem Verkäufer zu. ? Ueber dieseund andere Schuldposten/ zusammen 9000 Gulden, stellte der Herzog von Oest-reich ani 19. Nov. 1355 einen Gesammtschuldschein aus und versprach auf folgendeWeise die Bezahlung auszuführen:
1000 Gulden sollten an nächst Weihnachten baar bezahlt, die übrigen 8000 Gul-den auf die Maut zu Linz angewiesen und von ihr in den Jahren 1356 und1357 je 2000 fl., 1358 aber 4000 fl. bezogen werden. ^ Im Febr. des Jahres1359 hatte Herzog Albrecht von Oestreich, nachdem von ihm die HerrschaftTriberg bereits selbst wieder verpfändet worden, 6 den Grafen Albrecht vollständigbefriedigt. ?
Graf Alb rechts V. Tod.
Graf Albrecht starb 25. April 1359 als Bischof von Freising zu Steinam Rhein, ü'nd fand seine Ruhestätte neben seinem Vater in der Kirche des
> S. oben S. 222.
2 Hiezu gab Gr. Rudolf von Hohenberg der jung, des Verkäufers Neffe, unter dem17. Nov. des genannten Jahres seine Zustimmung S. im Urk.-Buch zu 17. Nov. 1355. Wienund unten die Geschichte Rudolfs.
3 S. im Urkd.-Buch zu 18. Nov. 1355. Wien.
5 2500 Gulden hatte Gr. Alb recht von seinem Vater und 2999 Gulden von der Be-lagerung von Zürich her zu fordern. Hiemit mögen die in des Grafen Händen befindlichenöstr. Pfandschaften von Vi klingen (Steuern daselbst) und Nadolfszell zusammenhängen.S. im Urkd.-Buch zu 24. Aug. 1352 Brugg und Regest bei Lichnowsky, a. a. O. III. uro. I9KK.
5 S. im Urkd.-Buch zu 19. Nov. 1355. Wien und bei Lichnowsky a. a. O. III. Regesturo. 1317.
6 1358. Wir Albrecht von gotes gnaden hertzog zu Oestreich w. — veriehen —vmb die aygenschaft des chouffes der Herschaft vud der giieter Trhberch bürg und Stadt vnddie bnrg der alten Hornberch vnd alle die güeter die dazu gehorendt, als wir die von demerwirdigen vuserm lieben oheim Herrn albrecht bischof zu Freysing vnd Grafen zuHohenberg gechouft haben, vnd die phant sint — Lohausen von Blumneck, HessenSnevlins im Hof von friburch, vud dietrichs von valkenstein — für 12999 pfunthaller. Orig. im Landes-Archiv zu Karlsruhe.
i S. Urknnde-Regest zu 19. Febr. 1359. Wien bei LichnowSky, a. a. O, IV, uro. 33.