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und wohlthätigen Zwecken verwendet werden solle. Es wurden hiebet bedacht:ihr Dienstpersonal, der Probst, die Chorherren und Vicarien zu Ehingen, dieChorschüler des Stifts, die Kapelle ans der „altenstat", die Karmeliter, derSpitali zu Rotenburg, die Siechenhäuser in und außerhalb der Stadt, dieClause zu Buisdorf, die Klöster zu Kirchberg, Wittichen, Margareth-hausen und Altenburg (in ihrer Heimath), endlich ihr Beichtvater. Ueberdiesbestimmte sie Summen zu Ballten in Ehingen, an dem Karmeliter-Kloster und demSpital.2 Zu Vollstreckern ihres Testaments bestellte sie ihren Sohn Rudolf undihre Tochter Agnes, welche die gewissenhafte Vollziehung desselben geloben muß-ten. Margaretha lebte aber darnach noch 9 Jahre. Sie starb, nachdem sieunt ihrer Tochter auch den Altar (die Caplanei) der elftausend Jungfrauen (St. Ur-sulen) bei St. Moriz reich zu dotircn beschlossen hatte, ^ am 30. Jan. 1370. ^
Wir fügen hier einige Nachrichten an über Margarethens Tochter Agnes.
Diese ehlichte den Herzog Konrad von Teck, ^ wurde aber schon im Jahr1353 Wittwe, ^ worauf sie ihren Sitz ohne Zweifel in Rotenburg, bei ihrerMutter und ihrem Bruder, nahm, daher sie sich auch bei deren Verfügungenzu Gunsten des Chorherrnstifts betheiligte (s. oben zu 1358, 1361 und unten zu1363), auch kleine Erwerbungen daselbst machte. ?
Aus der kurzen Ehe der Agnes mit dem Herzog Konrad ist nur ein Sohn,Friedrich, entsprossen. Dieser hatte ihr in drei Terminen 5000 fl. — ohneZweifel ihr Witthum, — zu bezahlen, wovon sie im Mai 1356 bereits 3000 ff.erhalten hattet
Dieser Herzog Friedrich von Teck erwies sich, die nahen verwandtschaft-lichen Beziehungen mit dem Hause Hohenberg zu ehren, auch wohlthätig gegendas Chorherrnstift in Ehingen und das Karmeliter-Kloster zu Rotenburg.
> Nach Gärt stiftete M. an diesen anch einen Hof zn Bieringen (O. A, Notenburg).
2 S. im Urkd.-Buch zu 29. Okt. 1361 o. O.
2 Ihr Sohn Rudolf führte das fromme Vorhaben erst ans. S. im Urkd.-Buch zn 1376.
« ^imivsrsarlum des Stifts Ehingen, in dessen Kirche sie beigesetzt wurde, und wo noch zulesen ist:
illluo äomini 1376 odiit gonsrosa äomina blargarota ä v Uassorv, vxvr guouckamvomilli liuäolxdi Unmitis in Ilvbsndsrg miliaris.
5 S. im Ukd.-Buch zu 6. Mai 1356. Rotenburg und 1362. Constanz.
6 Ulan. doie. 35a, 83.
2 1362 Ich haintz woel vnd Cuntz der stoltz den man nemmet den grezzinger, bnrger zeRotenburg, — daz wir der wol erbornen vnd dnser gnedigen frowen fro annen don Hohen-berg wilant Herzogin ze Tekk -- ze kosten haben geben ain phnnt guter haller phenningJärliches vnd ewigez geltz — vssz vnserm hus vnd Hofsraitin — gelegen ze — Notenburg —zwischant haintzen stoltzen säligen vnd albrehtz des wageners säligen huser — vmb zwaintzigPhnnt guter haller — daruss gat nutzint denn der hoffstat zins der Herschaft ze Rotenburgvnd den Hailigen ze Stächen drüvierdung wachs. —
8 Die Bescheinigung hiesür besiegelten anch ihre Mutter und ihr Bruder Rudolf. S, imUrkd.-Buch zu 6. Mai 1356. Rotenburg.