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<1> (1862) Geschichte der Grafen von Zollern-Hohenberg
Entstehung
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Theilung der Grofschnfl Hohenberg nnicr Graf Albert II. und Gr.

Surkhard IV., Gebrüder.

Die Grafen Albert II., Burkard IV. und Ulrich haben die von ihremVater Burkard III. auf sie übergegangene Grafschaft ohne Zweifel eine Reihevon Jahren hindurch ohne eigentliche Theilung verwaltet. ^ Daß aber später einesolche vorgenommen worden, — wann ist nicht bekannt — ist nicht zu ver-kennen. Dieselbe fiel in der Hauptsache, soweit sich aus der Geschichte der beidenälteren Brüder ergibt, folgender Maßen aus. 2

Im Allgemeinen betrachtet, erscheint der Neckar so ziemlich als Scheide-linie der beiden Antheile, so daß der Theil Alberts rechts, derjenige Vurkardslinks von demselben zu liegen kommt. Jenem, als dem älteren Bruder, fiel vor-zugsweise die Reich sgrafschaft Hohenberg mit den ältesten (Stamm-) Sitzendes Hauses — Hohenberg und Haigerloch nebst Rotenburgs mit Zu-gehör zu; der jüngere erhielt vornehmlich diejenigen Herrschaften, welche obigenCharakter nicht hatten und theilweise erheirathet worden waren: die Bezirke Na-gold, Haiterbach, Wildberg und Altensteig.

Im Einzelnen werden als zu Gr. Alberts Antheil gehörig in dessenGeschichte genannt

Werenwag (im Donauthal, s. Urkunden zu 28. Juli 1268 und 13. Mai1283).

Stetten am kalten Markt (s. Urkunde vom 13. Mai 1283).

Schwenningen, Amts Stetten (s. Urkunde zu 1278).

AnHansen „villa," jetzt noch Mühle zu Bubsheim, O.A. Spaichingengehörig (s. Urkunde zu 1291).

Digisheim, Ober- und Unter-, O.A. Balingen (s. Urkunde zu 1291).

Hohenberg, Burg (s. Urkunde zu 1267).

' Gr. Albert sagt «Urkunde v. 2. Sept. 1253): Nagold, in dessen ausschließlichem Be-sitz wir später (f. unten) seinen Bruder Burkard treffen, seyein seinem „torritorio'' gelegen.Elfterer gibt «Urkunde v. 28. April 1269) auch seine Zustimmung zn einem Gütertausch derKirche in Weildorf (O.-A. Haigerloch), während sein Brnder B. in derselben Sache alsKirchenpatron des Orts vorkommt. Sämmtliche 3 Brüder sprechen 1269 (f. Urkunde) von„ciu!t»ts Lodoonborx a nodis furo bsrsäitsrio xossossaJ Laut Urkunde v. 27. Febr. 1271 ver-zichten Alb. B. n. Ul. gemeinschaftlich auf den Hof Thiengen im Breisgau. Im Jahr 1275«s. bei 16. Apr.) gehörte „ävmiuwm et xioxriotss" von Haiterbach sämmtl. genanntendrei Brüdern.

2 Da der dritte Bruder bald, (vor 1281), ohne männliche Nachkommen zu hinterlassen,gestorben war, so wnrden nur zwei Thcile gemacht.

3 Die Stadt Rotenburg liegt indeß links vom Neckar.

4 Wir gehen bei unserer Aufzählung von Süden nach Norden, und verweisen in Betreffdes Näheren über die aufzuführenden Ortschaften auf die historisch-topographische Zusammen-stellung der Grafschaft Hohenberg.