verkaufte, gab unser Graf Burkard mit seiner Gemahlin Luitgard und seinenSöhnen Otto und Burkard seine Zustimmung und siegelte auch nebst seinemSchivager und der Stadt Horb die Verkaufsurkunde; ^ so auch, als Ludwigin dem folgenden Jahre Heinrich den Meier („villieum") von Eckenmeiler(O.A. Notenburg) nebst der Vogtei des Hofes an das Johanniter Haus inHeinmendorf verkaufte. 2
Zwei Jahre später (l2gg) geschah es gleichfalls mit Wissen und WillenGr. Burkards und seines Sohnes Otto, als Pfalzgraf Ludwig Vogtei undGericht des Dorfes Rexingen (O.A.Horb), das bis dahin Dietrich Böckeli,Schultheiß in Horb, von ihm als „Manlehen" getragen, diesem als Eigenthumüberließ und Dietrich solches dem Johanniter Hause in dem genannten Orteübergab.
Als der Pfalzgraf das genannte Mannlehen, nun aber Eigenthum des DietrichBöckeli, ans dessen Bitte zu Wildberg an die Johanniter - Commende zuRexingen gab, waren unsere beiden Grafen Burkard und Otto ebenfalls an-wesend. 2
Im Jahr 1302 kommt unser Graf Burkard IV. auch iu Angelegenheiteneines andern Gliedes des Tübinger Grafenhanses vor.
Als Graf (Pfalzgraf) Rudolf II. (der Scheerer) ^ dem Schultheißen Konradvon Herrenberg einen Hof daselbst um eine Burg zu Gültstein (O.A. Herreu-berg) und Güter in diesem Orte, sowie in Näbringen (in demselben O.A.) gab,wurde Graf Burkard „bverge vur (für) clag" 2 und siegelte nebst seinem NeffenAlbrecht die über den Tausch ausgestellte Urkunde.''
Uindcr Vraf Surkards IV. und der Luitgard.
Laut Urkunde vom 23. März 1287 (s. im Urkd.-Buch) hatten Gr. Burkardund seine Gemahlin Luitgard in dem genannten Jahre zwei zustimmungsfähigeSöhne: Otto und Burkard. Schon im Jahre 1277 erwähnt B. neben seinerGemahlin seiner „xuerormu".
> S. im Urkd.-Buch zu 23. März 1287 v. O.
2 S. im Urkd.-Buch zu 24. Mai 1238. -V°t. ->t äst. Horb.
3 S. im Urkd.-Buch zu 2. Apr. 1290. ^lot. et äst. Reicheubach. S. im Urkd.-Buch zu5. Apr. 1290 Wildberg.
4 S. des Verfassers Gesch. d. Pfalzgr. v. T. S. 264, 281, 282.
2 Unter den ander» Bärgen werden auch „friderich von wrmelingeu" „Albrehcvon der Niwen sta t" (Rotenburg) „Cv 0 nrat Hambaiu" (ein Bürger von Rotenburg)und dessen Bruder Berhcolt genannt.
2 S. im Urkd.-Buch zu 24. Februar 1302 ein Regest der Urkunde. — Wir fügenhier an, daß Graf Bnrkart mit Anderen (den Markgrafen Hermann und Hesse vonBad en, Ott 0 von Eber stein, Pfalzgraf Otto von Tübingen, Graf Friedrich vonFürsienberg und Graf Friedrich von Zoll ern) 1282 zum Bürgen der Eheberedung