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aber mag das Kloster durch Burkards bedeutende Schenkungen und sonstige Ver-günstigungen in die Lage gekommen seyn, die solideren Klostergebäude aufzuführen.Im Jahr 1277 schenkte Burkard dem Kloster Renthin das Patronatund den Kirchensatz zu Ober-Jettingeu (O.A. Herrenberg), ^ 1Z92 aufBitte eines Wildberger Bürgers eine Wiese bei dem Kloster, 2 in dem nächstenJahre ein Gehölz, „Gehae" genannt, bei dem obgenannten Orte und einen Hofbei Ebhausen (O.A. Nagold). ^
Im Jahr 1298 erlaubte er den Nonnen, ihr Vieh in einer besonderen Heerdezur Winterszeit auf der Wildberger Markung weiden lassen zu dürfen. ^
Als 1309 die Tochter des Vogts Löthe von Bulach in Neuthin denSchleier nahm, gab er ihr als Mitgift den Hof Monhart mit dem Nutzungs-recht für das Kloster. ^
Im Jahr 13t 7 stellte er den Nonnen zu ihrer größeren Sicherheit eine zweiteUrkunde,über den Verkauf des Dorfes Ober-Jettingeu aus uud fügte nochfolgende weitere Bestimmungen und Zusagen an. Wenn zu dem genannten Ortegehörige Güter etwa versetzt oder verkümmert wären, sollte das Gotteshaus dasRecht haben, dieselben um die festgesetzte Summe wieder einzulösen. Auch solltedasselbe mit allen Gütern, welche dazu gehörten und in seiner Herrschaft lagen,insbesondere die „obere Mühle" dabei, von Steuren, Leistungen und Dienstengegen ihn uud seine Nachkommen frei sein. 6
Endlich schenkte Graf Burkard wenige Wochen vor seinem Tode unter Zu-stimmung seiner Bürger von Wild berg dem Kloster den dritten Theil des „wase-brunnens" auf ewige Zeiten. ?
Ein zweites Kloster, gegen das sich Graf Burkard wohlthätig erwiesen, istdas Kloster Kniebis, s
> Die Urkunde darüber hat sich nicht erhalten, dagegen ein Excertzt derselben von Gabel-khofer, das im Urkd,-Buch gegeben ist, S, auch unten die Urkunde zu 4, Juli 1288 und die Be-stätigungs-Urkunde des Bischefs Heinrich von Constanz v. d, Jahr 1296, abgedruckt beiBesold, ü»c. raäiviv, II. 92.
2 S. im Urkd.-Buch zu 1292 o. T, n. O,
» S. im Urkd.-Buch zu 4, Nov. 1293, Wildberg.
5 S. im Urkd.-Buch zu >298 o, T. n, O.
5 „1399 keucht sr. Halewig, deß vegts Lethen Tochter, gen Nüti jnns Klostervnd gibt jr Gf, Burkhart von Hohenberg den Hof zn Monhart, das ju die wonialosproxtor racoptaur IleUvizon niesten sollen." Gabelk. Fol. 79.
6 S. im Urkd.-Buch zu 24. Mai 1317 Neuthin, und 1317 o. T. Wildberg. Ju der letzt-genannten Urkunde werden Burkards Sohn „Burgin" und Enkel (von s. Sohn Otto her)„Bnrkard" als zustimmend aufgeführt.
i S. im Urkd.-Buch zu 24. Juni 1318.
8 Das ehemalige Franziskaner-Kloster Kniebis (s. Urkde. zu 14. Juni 1294) im Schwarz-wald stand ans dem oberhalb Freu den st adt gelegenen gleichnamigen Berge, über welchen derbekannte Past in's Nheinthal führt.