von Hasssl. — von Heimburg.
317
Von Hassel.
Protestantisch. — Preuß. Adelstand Z. 6. Berlin SS. März 1887.
Wappen (1837): Getheilt: oben gespalten: vorn in Roth ein grüner Haselnuß-zweig mit vier Blättern und zwei Früchten und hinten in Gold ein springendesschwarzes Roß; unten in Silber ein Boot mit der preußischen Flagge am Mastund dem Danebrog am Steuer. Auf dem gekrönten Helme mit rechts roth-silbernenund links schwarz-goldenen Decken em offener, je mit einem grünen Haselnußzweigebelegter rother Flug.
Friedrich Julius Hassel, Generalmajor und Chef des Generalstabesdes IV. Armee-Korps, wurde von Sr. M. Wilhelm I., König von Preußen,„in Anerkennung seiner im Kriege wie im Frieden geleisteten guten Dienste"s. ä. Berlin 22. März 1887 in den Adelstand erhoben.
f Friedrich Julius von Hassel, geb. zu Hamm II. Oktober 1833, f zuJlsenbnrg am Harz 14. Oktober 1890 (Sohn des zu Hamm 22. Januar1864 s Heinrich Wilhelm Hassel, Geh. Justizraths und Ober-Appellations-gerichtsraths zu Hamm, und der zu Hamm 8. September 1875 f MarianneFriederike, geb. von Rappardl, Generallieutenant a. D., zuletzt Kom-mandeur der 6. Division, verm. zu Rendsburg 11. November 1836 mitElse Helene Christiane Thormann, geb. zu Rendsburg 3. August 1846.(Berlin.s
Kinder: 1. Fritz Theodor Ferdinand Emil, geb. zu Trier 27. Juli 1867,Seköndlieutenant im 1. Hannover. Infanterie-Regiment Nr. 74. (Han-nover.)
2. Theodor Berthold Paul, geb. zu Trier 29. September 1868, Sekönd-lieutenant im Infanterie-Regiment von Manstein (Schleswig.) Nr. 84.(Hadersleben.j
3. f Viktor Johannes, geb. zu Rendsburg 31. August 1870, ch daselbstS. April 1872,
4. Magdalene Marianne Hermine, geb. zu Trier 5. Juni 1872, verm. zuJlscnburg am Harz 20. September 1890 mit Franz von Gordon,Seköndlieutenant im Kürassier-Regiment Kaiser Nikolaus I. von Rußland(Brandenburg.) Nr. 6. (Brandenburg a. H.j
5. f Marianne Magdalene Elise Dorothea, geb. zu Koblenz 18. Oktober1874, f daselbst 12. August 1875.
Von Hrimlmvg.
Protestantisch. — Niedersächsischer Uradel.
Wappen: In Gold drei rothe Balken. Auf dem roth-golden bewulsteten Helmemit gleichen Decken zwei wie der Schild bezeichnete Büffelhörner"
Die von Heimburg^) gehören zum ältesten Niedersächsischen Uradelund lassen sich urkundlich bis in das XII. Jahrhundert auf ihrem gleich-namigen Stammsitze im Braunschwcigischen zurückverfolgen.
"1 Verql. Abriß der Familien-Geschichte derer von Heimburg, Olden-burg 1887. "