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2 (1893)
Seite
169
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von Delius. von Dewitz. 1g9

Delius, Karl Friedrich Ludwig Heinrich Ernst Delius, und CharlotteLouise Bertha Klara Emilie Delius, wurden von Sr. M. Wilhelm I.,König von Preußen, s. ct. Berlin 4. März 1363 in den Adelstand erhoben.

-s Karl Heinrich Eduard Ferdinand Delius, geb. zu Osnabrück 17. Juli1899, tz zu Koblenz II. April 1861, Regierungs-Vizepräsident zu Koblenz,verm. zu Neuwied 29. Oktober 1836 mit Charlotte von Amnion, geb.zu Kleve 8. Februar 1803, h zu Basel 29. Oktober 1869.

Kinder: I. Anna Helene Bernhardine Elise Friederike von Delius, geb.zu Koblenz 15. August 1837, verm. zu Koblenz 26. August >863 mit11. tluzol. Hermann Freiherrn von der Goltz, Ordentlichem Professorder Theologie, Ober-Konsistorialrath und Mitglied des evangelischen Ober-Kirchenraths, Propst zu St. Petri in Berlin.

2. Karl Friedrich Ludwig Heinrich Ernst von Delius, geb. zu Koblenz22. Juli 1840, Landrath z. D., Premicrlieutenant a. D., zuletzt im1. Bataillon 3. Hannover. Landwehr-Regiments Nr. 79, verm. I. zuHildesheim 17. Mai 1874 mit Bertha Ätarie Auguste Snell, geb. zuEichberg in Nassau 3. November 1853, -s zu Warburg 13. November1879; II. zu Braunau in Böhmen 26. Juli 1880 mit

Ada Friederike Sofie Marie Trautvetter, geb. zu Posen 21. Januar 1860.sBerlin.)

Kinder: I) Walter Eduard Ludwig Karl, geb. zu Hildesheim21. April 1875.

2) Rudolf Hermann Robert Johannes, geb. zu Warburg I.Januar 1378.

3) Friedrich Ludwig Rudolf Karl Emil, geb. zu Warburg 3. Juni 1881.

4) Elisabeth Charlotte Louise Marie" Klara, geb. zu Warburg19. Mai 1884.

3. Charlotte Louise Bertha Klara Emilie von Delius, geb. zu Koblenz25. November 1842. (Berlin.)

Von Dewitzund von Dewitz genannt von Krebs.

Protestantisch. Mecklenburgischer Uradel.

Wappen: In Roth drei (2:1) goldene Deckelpokale. Auf dem roth - goldenbewulsteten Helme mit gleichen Decken zwei geharnischte Arme, welche einen goldenenDeckelpokal emporhalten.

Die von Dewitz») sind eins der ältesten und hervorragendsten Ge-schlechter des Mecklenburgisch-Pommerschcn Uradels.

Stammsitz der Familie dürfte der gleichnamige Ort in Mecklenburgsein. Die urkundlich beglaubigte Stammreihe beginnt mit Ekhardvon Dewitz, 1261 Marschall des Markgrafen Otto "des Frommen vonBrandenburg.

Um die Mitte des XIV. Jahrhunderts gelangte die Familie zu be-sonderer Macht und Ansehen.

Otto von Dewitz und Ulrich von Dewitz, Vettern, wurden vonKaiser Karl IV. s. <1. Prag 8. Juli 1348 zu Grüsen von Fürstenbergerhoben. Nachdem die Grafschaft aber als Kunkellehen an die Schwieger-söhne des Grafen Otto übergegangen war, ließen auch die Nachkommen desGrafen Ulrich diesen Namen und Titel fallen.

*) Vergl. Familiengeschichte der von Dewitz von L. Wegner, Naugard 1868.