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Urkunden, Regesten zur Geschichte und Genealogie der Herren von Kotze : nebst einer Einleitung in die Familien-Geschichte, kurzen Übersicht derselben und des Familien-Grundbesitzes, Stamm-, Ahnen-, Wappen- und Siegel-Tafeln, auch einer Ansicht des Schlosses Germersleben im 17. Jahrhundert und einem Register
Entstehung
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A.

Alvensleben (Markt Alvensleben), Pfarrdorf an der Beber,1 Meile südlich von Neuhaldensleben und 3'/- Meile nordwest-lich von Magdeburg im Kreise Neuhaldensleben, Von den dreiin der Nähe des Orts gelegenen geschichtlich merkwürdigen Bur-gen, der Bischofsburg, der Ritterburg (schon seit dem15. Jahrhundert Ruine und Stammsitz derer v. Alvensleben,durch die auch die erste Kunde über die Existenz des OrtesAlvensleben (1175) sich herschreibt) und die Markgrafen-,jetzt Veltheimsburg (seit 1439 in v. Veltheimschen Besitz)wurde die erstere, aus dem sogenannten Löwenberge oberhalbdes jetzigen Dorfes Alvensleben neben der dort noch vorhandenenrunden Burgwarthe belegen, vom Erzbischofe Ernst von Magde-burg nebst allem Zubehör, (wozu u. A. auch das Vorwerk Tun-dersleben gehörte) seinem Rath Hans v. Kotze und dessenSöhnen Stephan und Hermann v. Kotze auf 12 Jahre für3100 Gulden Rheinisch wieder käuflich ä. 0. Mittwoch inPfingsten (22. May) 1510 verkauft. Am Donnerstage Lrisxmiund türispimam (25. October) 1515 wurde bereits diese Ver-schreibung auf neue 12 Jahre vom Erzbischos Albrecht ausgedehntgleichfalls für den Rath Hans v. Kotze und seine beiden Söhne,denen ihr Vater aber sein Pfandschaftsrecht unterm 4 Februar1518 cedirte. Im Jahre 1534 nahm indessen dieser Pfand-besitz ein Ende, da Gebhard v. Alvensleben das Schloß vonden genannten Gebrüdern Stephan und Hermann v. Kotzegegen Erlegung des Pfandschillings im Betrage von 3769 Gulden(inol. der verschriebenen von den v. Kotze verwendeten Baugelderotr. Urkunde vom 20, Februar 1525) einlöste und dem CardinalErzbischos Albrecht noch 2000 Fl. daraus nachzahlte. (S. Wohl-brück Gesch. Nachrichten von dem Geschlechte v. Alvensleben II.x. 209.)