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Beiträge zur Geschichte des Geschlechts von Olvenstedt und des Geschlechts von Wodenswegen
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Ein Ludwig von Wodcnswcgcn, wohl mit Ludeke (26.) iden-tisch, verkaufte 1315 dem Kloster Wolmirstedt eine Hufe Landes inSalhausen. I

Außerdem kommen von den, im Halberstädtischen Lehnsregistcrgenannte» Mitgliedern des Geschlechts nur Bartold und Jordansonst noch vor.

Im Jahre 1317 bezeugt Volrat von Dreilcbcn, summus AoAra-vius in villis et terrninis oirea drevenarn, daß der Nitter Jor-dan von Wodcns wegen dem Kloster Althaldcnslcben Gerechtigkei-ten zu Glüsig überlassen habez'J und im Jahre 1320 sollen vonJordan in Gemeinschaft mit Volrat von Drcileben an dasselbeKloster Hebungen aus Glüsig verkauft sciiw')

Am 29. Mai 1322 war Jordan Zeuge, als Johann, Hein-rich und Jordan von Kröcher an zwei Nonnen in Althaldens-lebcn drei Hufen zu Glüsig verkauften.")

Am 16. Juni 1322 versprachen der Ritter Heinrich von Krö-cher, der Nitter Jordan von Wodenswegen (ftluclensrvsAlleu)und der Knappe Henning Kletzeke, dem Erzbischof Burchard zuMagdeburg mit dem Schlosse Calbe zu dienend)

Im Jahre 1325 schenken der Ritter Jordan und der KnappeBartold von W odenswcgen (IVucleusvsall^Irs) zu ihrem Seelen-heil ihre Rechte an dem Hause und dem Hofe außerhalb der Mauernvon Gardclcgen dem Kloster Neuendorf. °)

Vermuthlich sind Bartold und Jordan Brüder, und zwarscheint jener der Aeltere zu sein, da er bei ihrer ersten Erwähnungdem andern vorgeht, während er später, nachdem Jordan Ritter ge-worden, diesem nachsteht. Wahrscheinlich ist Ritter Bartold (12.)ihr Vater. Hierauf deuten sowohl ihre Namen, als auch ihre Be-ziehungen zu Johann, Heinrich und Jordan von Kröcher, SöhnenDroisekes und Enkeln Bartolds (12.).

Dem Kloster Ammcnsleben verkaufte Jordan von Gudenswegen,

') Verzcichniß dcr Nrk. des Klosters Wolmirstedt (Kinderling'schc Samm-lung in der K. Bibliothek zu Berlin).

-) v. Ledcbur, Archiv II. 170.

°) Walther, Lingut. lVlngäöb. X, 472.

") Riedel, Eod. I, 17., 376.

°) Riedel, Cod. II, l., 433.

°) Riedel, Cod. I, 22., 382.