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Beiträge zur Geschichte des Geschlechts von Olvenstedt und des Geschlechts von Wodenswegen
Entstehung
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Einleitung.

<^)ur Zeit, als das fürstliche Haus der Ascanicr i» der MarkBrandenburg regierte, erstreckten sich nordwestlich, westlich und süd-westlich von Magdeburg drei klciucrc Landschaften oder Komitatc: dieGrafschaften Billiugsho, Grieben und Scchausen.

Die Grafschaft Billiugsho Z, im alten Gau Nordthüringcn,wurde im Norden von der Ohre, im Westen von der Grafschaft Sce-hauscn, im Osten von der Elbe begrenzt und stieß im Süden mit demKomitatc der Grafen von Aschcrslebcn, Fürsten zu Anhalt, zusammen.Die Markgrafen von Brandenburg besaßen die Grafschaft Bil-liugsho von Alters her als unmittelbares Rcichslchn, verliehen oderverpfändeten dieselbe aber weiter an stellvertretende oder Viccgrafenaus cdclcn Geschlechtern^). So zeigt sich Otto Graf von Hillcrs-lebcn, Sohn des Grafen Milo von Ammcnsleben, um die Mitte des12. Jahrhunderts als stellvertretender Verwalter des Grafenamts,

'> Der Name ist wahrscheinlich abzuleiten von derHauptdingstättc, NW dieGrafen-odcr Landgerichte (plaoita) stattzufinden pflegten, welche in der Gegend der DörferBarlcbe» und Ebcndorf, oder auch unweit des wüsten Dorfes Biliingsdorf bei Sül-dorf gesucht wird. (Ricdcl, Mark Brandenburg I. 134.)

-) Diese Vicegrafen übten fortan die Gcrichtsgcwalt ans; nebenbei aber wurdesolche auch noch persönlich von den Markgrafen wahrgenommen, z. B. nach einerUrkunde von lISl, der zufolge Otto Graf von Hillerslcbcn im Gerichte zu Vahl-dorf eine Rechtshandlung vornahm und unter Königsbann bekräftigte, wonächst dieserAkt vor dem Markgrafen Albrecht dem Bären und seinem Sohne Otto zu Ebendorfbestätigt wurde. (Urk. Nr. 1. der angehängten Urkunden-Sammlung.)

(Wir citiren absichtlich hier und nachfolgend als Beläge in der Regel nur Ur-kunden, welche auf unsere Familiengeschichte Bezug haben.)