Druckschrift 
3 (1874)
Entstehung
Seite
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Wir haben als Ahnherrn dieser Linie Dame Winter sc ldgenannt unv als den bezeichnet, der mit Martin Winterfell»ans Kagenow saß (I, Absch. II, Cap. ß 11). Diese Meinung habenwir in den Nachträgen (S. 59) nicht aufrecht erhalten, sandern diese Linievan einem andern Dame Wintcrfeld abstammend angegeben,der zuerst in der Urkunde vom 15, Angnst 1322 in Ada inWintcrnclt, armi^oi-, als Zeuge der Grafen Gutzkow vor-kommt und später in der Urkunde vom 30. November 1330 alsDam Wintcrnclt des Henning tz 9 Sohn auf Vansclowund Schmarsau» genannt ist, dessen Schwager Lüdeke Maltzanwar (S. 70). Dieser D a m c (A dam) Winterfeld verschwindet nun-mehr in den Grcifswalder Stadtbüchcrn, sowie überhaupt in denPommcrschen Urkunden. ES ist daher mehr wie wahrscheinlich,daß er gerade, in Veranlassung der Ucbersicdclnng des MarschallHenning Vehr, wie wir angaben, auch in die neuen Besitzun-gen der Herzoge Wolgastschcr Linie übersiedelte, woran das eifrigeBemühen des Klosters Bclbnck, seine slawischen Landschaften durchDeutsche zu kolonisircn, nicht ohne Antheil geblieben sein mag.Er wird Wittershagen gleich als ein Lehn der Acbte erworbenhaben; denn als'Damian von Wintcrfeld 1588 beliehenwird, heißt es, mit seinem Altväterlich Stammlehn Wintershagennebst der Feldmark Wintcrfeldt. Es ist glaublich, daß von demersten Besitzer ein Ort Wintcrfeldt gegründet wurde, der nachdem Erwerb von Wittershagen einging und dessen wüste Feldmarkeine Pcrtinenz des nunmehrigen Stammsitzes wurde.

Die Inschrift des ersten Fensterflügels lautet: Onmo von

IVinto vkolttt FVintLi'skmAon LilosLsson, Ualts IVi t-

tenlolcios ssinL kMolean von IVoitLniiaALn. Das Wappender Frau zeigt einen rothen, goldgckrönten springenden Fuchs intweißen Felde, aus dem gekrönten Helm denselben wachsend. Auchdie Wittenfelde scheinen aus Bor-Pommern zu stammen; 1387bekennt sich Eggert von dem Wolde, dem Knappen JacobWittenfelde zu einer Schuld von 200 Mark (4); sie kommen