tischen Linie, ein beiden Urkunden im Magistrats-Archiv zu Prenz-lau, noch sehr wohl erhalten,
1. Des Eghert Wintcrfelt (Th. I, 215) Siegel an einerMirgschafts-Urkunde vom 28. August 1407 ist ein herzförmigesSchild auf weißem Wachs, mit dem aufgerichteten Wolf mehrschreitend (s. Zeichnung). 2. Des Diederick Wintervelt (Th,I, 217) Siegel an einer Urkunde vom Jahre 1452, hat denWolf lausend, an den Barten sieben'sehen Wolf erinnernd.Zu bemerken ist hierbei, daß dies Wachssiegel oerkehrt an dieUrkunde gehängt ist; beide Siegel beweisen mehr als der Name,für diese Linie die Zusammengehörigkeit mit dem ganzen Gcschlechte.
Zwei Wappenbilder aus Stammbuchblättern von Abrahamvon Winterfeld (Th. II. S. 182) imd Wichmann vonWinterfeld (Th, II. 282) beide aus dem 16. Jahrhundert, sindden heutigen Wappen ziemlich gleich.
Das Siegel des Joachim Winterfeld (Th. I. 330) aneinem Urfchdebricfe vom 26. April 1423 zu Lübeck (f. Zeichnung)enthält den Wolf noch ohne Garbe.
Ucber die Wappen in den Kirchen-Fenstern zu Wintershagenbemerken wir nach Kratz Mittheilungen: „In den Wintershagcn-schen Fenstern haben zwei Winterfeld'sche Wappen die Fähn-lein roth, zwei dieselben gelb, Bemcrkenswerth ist hier noch aufdem Helm der gelbe Busch aus welchem der Wolf springt, ermag früher grün gewesen und ausgeblichen sein. Ich vermuthedies umsomchr, als die Pfauenfedern des Mal tzan'schcn Wappen-fensters jetzt ebenfalls gelb erscheinen. Fällt Ihnen bei diesem ausdem Busch springenden Wolf nicht unwillkürlich die WartenS-leben'sche Wappcnform ein" u, f. w.
Daß das Dpitupzhluiu einst in der Nicolai-Kirche zu Jüterbog!mit der Familie Winterfell» nicht in Verbindung steht, ist schonTh. I, in der Anmerkung unter (26) angegeben.