Druckschrift 
3 (1874)
Entstehung
Seite
107
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dreier Jhar wegen allerhandt vngelegenheit zu abelcgung der 350VThalcr nicht kommen können vnd derwegen von bcigedachtcs Win-ke r f e l d e n nachgelassene Widtwcn vnd erben soviel bitlich erhal-ten, das sie die 3500 Thlr. vf dem verschriebenen vntcrpfand desLehnguts zu Nigripp biß vf schirst künftige Ostern stehen zu lassengewilligt, als hat ein Hoch vnd Erwürdig Dombcapittcl angeregteProrogation vnd Verpfcnvung des guts Nigripp Consentirt.Actum den 7. Oetodois ^nno 1600" (15). Ein anderes Geld-geschäft war: „Wir I ost Graf vnd Herr tzu Barby vnd Müh-lingenn Bekhenncn daß Wir anß vnnserm Schloß, Haus vnd Ambtllivscnburgk dem Gestrengen vnnd Ehrrnesten Vnserm besondcrnlieben günstigenn Berndt vonn Winterfeld zne Dalmin, seinerehelichen Hausfrauen Sechshundert Reichsthaler auf einen rechtenbcstendigcn Widerkanf von äato ahn vf dreh Jharlang, oder solange dieser Widerkanf von einem oder den andern theill vnaufge-kündiget bleiben wirdt, zum Kaufe gegeben haben. Dafür hattVnns abgedachter Bcrnndt vonn Winterfeld Zehenn Tan-sentt Reichs-Thaler Kauf-Summe entrichtet u. s. w. GegebenMittwochcns in den heiligen Osterfehertagen Nach Jhesu ChristivnnscrS Erlösers gcburtt im Tausentt fünfhundert vnd Acht vndNeunzigsten Jhar." (gez.) Jost Graf vnd Herr zu Barby vndMühlingcn man. pp, (16).

Beim Negicrungs-Antritt Kurfürst Ioh ann G eorg' s empfingauch Bernd neben den Vettern seine eigenen Lehen und gesammteHand. Cölln a. d. Spree Dingstags nach Dlisadcztll 1571. NachAbsterben seines Bruders Levin, ohne männliche Descendenz, hatBernd das Lehn an der Summe, welche zu Lehn gemacht ist,gebürlich gesucht und ist auf Montags nach IZartllolomaöi 1592zu Cölln a. d. Spree zur Ableistung des Lehncides beschiedcn wor-den (17). Im Jahre 1580 hat er Mitbclehnung über Grevenempfangen sowie 1585 den Contract, durch welchen Rcimarvon Winterfeld (Th. II. 272), dies erst unlängst erworbeneGut wieder verkaufte, mit unterschrieben. In dem Lehnbricfc, den