Gr.- und Kl.-Brcesc in der Pricgnitz. Auch die Wahrnehmung,daß sich die Winters elde, des Hans Söhne, in verwandt-schaftlicher Beziehung durch Verschwägcrung mit den Hahns zei-gen, wie wir Gelegenheit finden werden bei Achim von Win-ter feld auf Wangclin, in den Nachträgen naher darzuthun, sprichtdafür, daß Anna von Bülow dem Hause Gartow angehörteund entweder eine Tochter oder eine Schwägerin der GoedelHahn, der Gattin Vicco' s vonBülow, war. Georg vonBülow, Viceo'S Sohn, hielt sich zuerst mit seinem SchlosseGartow zu den Herzogen von Braunschweig, die gemeinsam mitden Markgrafen die Lchnshoheit inne hatten; dann aber unterm22. November 1471 begab er sich mit diesem seinem Schlosse in denSchutz des Markgrafen Albrecht von Brandenburg (1).
Dietrich von Winterfeld wählte sich eine Gattin ausdem Geschlcchte der von Steinberg, (2) welches zu jener Zeitzu Ahlefeld im Braunschwcig'schen angesessen war und später indas Bisthum Halbcrstadt übersiedelte. Waren es nun die Bandedes Blutes mit den Bülow's oder die näherer Freundschaft mitden Alvensleben, welche ihn in die entfernte Gegend führtenund dort fesselten?
Von Dietrich wissen wir: cl. <1. am Tage lMilippi etchaoodi (I.Mai) 1478 verkaufen wiedcrlöslich Clawcs, Dhde-ryck und Achhm Gebrüder die Whnteruelde, wohnhaft zuDalmhn, das von ihrem Vetter Lobeke Whnterucld ererbteGut im Dorfe Drafuarll mit Acker, Wiesen, Holzungen, Gewässern,Weiden, Zehnten, Diensten, Nauchhuhn:c. nebst dem Kirchenlehn;ferner zu Slathe das Viertel an der Mühle, an der Fähre, amKruge und am Gericht; dann halb Brakauw und endlich V- Hufezu Bouwerknle für 110 Gulden (3).
Als im Jahre 1479 Claus von Winterfcld seinem Bru-der Achim, bereits zu Wangclhn genannt, für ein Darlchu von50 Rheinische Gulden zwei Höfe, einen zu Dalmyu und einen zuPostclyn, verpfändet (Th. I. 336), ist der Bruder Dhderhck