Druckschrift 
3 (1874)
Entstehung
Seite
2
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diese Ungleichheit mit den beiden früheren Theilen, wenigstens äußer-lich auszugleichen, halten wir es für zweckmäßig, die bereits noth-wendig gewordenen Nachträge zu den beiden Theilen, nicht in eineneigenen Supplement-Band zu bringen, sondern gleich im Anschlußan die Geschichte dieser bezeichneten Linie. Sie enthält im

II. Abschnitt

die Geschichte der Nachkommenschaft eines Dietrichvon Winterfeld, welche sich ausgebreitet hat überganz Mecklenburg; von hier ans übersiedelt ist nachDänemark und Schweden und in die Länder desDeutschen Reiches.

Z 1. Dietrich (Dhdcrik) von Winterfeld, imTheilbesitz von Dalmin und Stresow mit Pertincnzien in Post-lin, Strehlen und Reckcnzin, der zweite Sohn Hans desJungern und der Anna von Bülow (Th. I. 317, Th. II.31—36 u. s. w.), lebte in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhun-derts, und zwar, nachdem er einen Hausstand begründet hatte,zumeist in Dalmin, auf dem später so genannten mittelsten Ritter-sitze. Wir müssen hier noch einmal auf seine Mutter zurückkommen,die alle uns bekannten Ahnentafeln Anna vouBülow aus demHause Gartow nennen, und soll um deshalb kein Zweifel inuns aufkommen, weil das Familienbuch der von Bülow beider Linie Gartow Tab. VIII. eine Anna, nicht als Gattinunsers Hans von Winterfeld, sondern als die eines Ludolphvon Alvenslebcn auf Calbe und Hundisburg aufführt. Dieseshier nicht Genanntsein ist noch kein Beweis gegen unsere Annahme.Die Mutter dieser Anna wird im Familienbuch Gödel Hahngenannt; dieselbe aber ist in der Geschichte des Geschlechts Hahnvon G. C. F. Lisch auch nicht genannt, und doch ist es unbestreit-bar, daß diesem Verfasser sehr umfangreiches Material zur Berwen-