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1 (1839) [Abschiede (1291 - 1429)] : mit den ewigen Bünden, den Friedbriefen und andern Hauptverträgen
Entstehung
Seite
LXV
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I.xv

vierzechen tagen ze tagen komen an die Stett vndin der masse als Vorbescheiden ist/ vnd mag dannder oder die so vnser halb geschadget stnt / Einengemeinen man nemen vnder der Herrschaft Raetenoder in der Herrschaft Stetten Schulthn. Borgten /vnd gesworncn j Raeten / welichen st wellcnt / deres vor der Dat bis brieft nicht versworn hat vndsol die selb Herschaft bi Iren eren, vnd Jr Lant-vogt vnd des Stathaltcr vnd ir Stett vnder diender gemein gesessen ist / den selben gemeinen bi Ireneiden / vnuerzogenlich wisen dz er sich der fach an-neme / vnd sol Jetweder ^ teil zwen erber man onchzuo dem gemeinen setzen / vnd snllcnt beide der ge-mein vnd die schidlttt ze den Hetlgen swerren zno derfach ze sitzen vnd si vszerichten ze soelichen ziln vndan den stetten vnd In aller der masse als Vorbe-scheiden ist / vnd wes si sich vmb Ieklich fach erken-nent vnd vsspre- ^ chent Das sullenc beid teil warvnd stact halten vnd volfueren In aller der wisevnd masse als onch vorgeschriben stad.. Waere aberdz wir die egn. Stett vnd Waltstett/ oder Iemander zuo vns gehoeret / Nicht ze tagen kaemen mitden gedingen als Vorbescheiden ist, ald ob wir oderIeman der zuo vns ^ gehoeret/ den spruch so dergemein vnd die Schidlut vmb Ieklich fach sprechentnicht statt hielten noch volfuerten / So haben wiralle gemeinlich mit guoten truwen gelopt vnd ver-heißen / wenne wir des Ermant werdent von derobM Herrschaft / von Jrem Lantvogt/ von IrenSchulthn Vocgten vnd Raeten I In Ir Stetten diezuo disem frid gehoerent / mit botten oder mit brie-fen / So snllcnt wir nach der manung In dem nech-sten Manot / vnuerzogenlich die vnsern die nichtgehorsam sint bi guoten truwen wisen vnd dar zuohalten als verr wir mngcn dz si ze tagen komenvnd dz si onch gehorsam werden dem j vsspruch dender gemein vnd die schidlut vmb Ieklich fach spre-chent vnd mond / das si dz furderlich volfueren vndvsrichten ane alle widered vngefarlich / Das selb

sullent die obgn. Herrschaft vnd die Iren vns vndden vnsern ze gelicher wise her wider mon.. Esist onch berett Wenne gemein vnd > Schidlut geno-men vnd gewist sint / zuo den fachen ze sitzen alsvor ist bescheiden/ So sullent si/ E/ das si zuo denfachen sitzent/ von beiden teilen rrostung nemen we-der teil nach ir vsspruch vnrecht gewinnet/ So soldann der selb teil dem sin fach vnrecht geben Wirt /die Zerung den der gemein j vnd die schidlut vonder fach wegen nemen werdent vor ab bezalen vndvsrichten vnd Iren Worten dar vmb ze gclouben sinane alle ander bewisung ane geuerd . . Were onchdz vff dewederm teil Ieman vmb sin znospruch aldübergriff/ ob deHeiner In disem frid beschicht/ Darnach Jnrent den j nechsten zwein Manoten als dieubergriff beschechen sint/ nicht ze tagen mantt/ Inder masse als vor ist bescheiden/ Dannenhin cnsolman dem oder dien vmb ir zuospruch nicht gebun-den noch Haft sint Won dz si dar vmb nach denvergangen Manoten nicht Manen vnd ir ansprachgentzlich j tod vnd ab sin sullent / vnd sol ouch danndie fach furbas von nieman geaeferet noch geandetwerden in dehcin wise ane alle widcrred. Waereouch dz wir die vorgcn. Stett vnd Waltstett / oderIeman der vnsern die in disem frid begriffen sint/Sich gen Ieman hinnenhin verbinden oder deHein jgelupt tuon woelten / So sullent wir vnd die vnserndoch disen friden vS stact halten vnd da bi belibennoch wider yn nit tuon / DeS gelichen sullent dieobgn. Herrschaft vns her wider tuon / ES ist ouchin diseni frid eigenlich bedinget vnd berett / Weli-cher Iemer der obgn. Herrschaft Jr erben vnd nach-kamen j ze Turgocw vnd ze Ergoew Lantvogt wirt /der sol vor / E / dz im die Lantvogty enpfolchenwerde / Mit guoten truwen loben vnd verheissen /vnd deS sinen besigelten brief/ vns den egn. Stettenvnd Waltstetten geben / Disen friden mit allenPuncten Artikeln vnd mit allen gedingen vnd sstuken so in disem brief geschriben sint / war vnd

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