XI.IV
26.
138«, 12 Weinmonat.
(Staatsarchiv Lucern.)
Wir der Schulth der Amman der Bürgermeisterdie Raet Bvrger vnd Luit gemeinlich der StettenLutzern Zvg vnd in dem Ampt da selbs ze Zvg vnd jze Zürich, die Landamman vnd die Lantlut gemein-lich der dryer Lcnder Vre Switz vnd Vndcrwalden,Bekennen vnd tnon kvnt offenlich mit disem brief jAlS wir in krieg vnd in mishellvng syen mit dienHochgebornen dvrlnchtigen Fürsten Herzog Lupoltvon Oesterrich mit stnen Bruodern vnd mit Herzog jAlbr von Oesterrich irem Vettern mit iren Helffernvnd dienern vnd die zuo inen gehoerent, Da zwi-schent die Erbern wisen vnser besvnder guoten frvnd jdes Heilgen Nichs Stett Einen guoren vnbedinge-ten getruwen frid beret vnd betacdinget hant . Denselben frid ovch wir mit gnoten truwen gelopt vnd jbi vnsern Eren verheissen haben luter vnd gantz warvnd statt ze halten vnd ze volfneren für vnS vndfür all die vnsern vnd die zuo vnS ge- j hocrent fürall vnser Helffer vnd diener vntz vf den nechsten vn-ser frovwen tag ze der Liechtmcss so nv kvnt vnd dentag allen an geverd, Vnd soellen j ovch wir vnd alldie so zuo vnS gehoerent st syen in vnsern Stettenoder Lendern der obgen7Herschaft vnd allen dien sozuo inen gehoerct aller lcy kovf geben j vngefarlich,Won ovch vf beiden teilen Jederman zuo dem an-dern in Stetten in Lendern vnd vf den wassern süd-lich vnd Rueweklich mit aller kovfman- > schaft vndmit allen andern fachen wandle» sol vnd mag alsvor disem krieg ane all gcuerd. Wer aber dz iemander zuo vnS gehoeret disen frid vber- j fuer vndbraech an der vorgen. Herschaft an den iren gemein-lich oder an ieman der zuo inen gehoert sonderlich.Wenn wir die vorgem Stett vnd j Lender dehcindar vmb mit Bottcn oder mit briefen ermant wer-den von dem oder von dien die denn geschadgod stnt
So sol vnser ieklichi Stak vnd Land > vnder demder oder die gesessen sint die den schaden vnd frid-brecht getan hant bi iren Eiden die selben fridbre-eher vnverzogenlich an irem Lib vnd an j irem guotso verr wir mugcn wisen , das st den schaden vndden angrif furderlich widertnon vnd ablegen, Braechaber der vnsern ieman den frid mit j Totslegen odermit brand zuo des Libe sol ieklich Stat vnd ieklichLant, zuo den er gehoeret, ane furzug Richten nachRecht, Daz selb sol die obgen. Herschaft j ir Ampt-lnt vnd die iren vnö vnd dien vnsern ze glicher wiseher widertnon . ES mag ovch Jederman zuo demandern ob er wil sin Geltschult fordren j vnd suochenmit bescheidenheit oder mit dem Rechten als gewon-lich ist vor dem Richter da der Ansprechig hin ge-hoeret , oder gesessen ist . Wir soellent vnd j mvgentovch disen fried vS Rueweklich vor der obgen. Her-schaft vnd vor den iren Jnne haben was wir derselben Herschaft guotcS ingenomen hant. ES j syenStett Bestimm Teler Land oder Lutt vnd soelcn ovchdie selben Stett Vestinen Lut vnd Land die wir Jnnehaben in disem frid sicher sin vnd j ane alle dienstbelibcn vf dz zil als vorgeschriben ist in aller derwis vnd mass als ovch wir vnd als dirre frid beretvnd an disem brief verschriben ist j ane all geverd.Her vber ze Einem offenn vrkvnd dz diS vorgeschri-ben alles war vnd statt belib So haben wir dievorgen. Stett vnd Lender vnser j Ieklich sin Jnstgclfür sich selber vnd für die so zno ieklicher Stat vndicklichem Land vnd Ampt gehoeret offenlich gehenktan disen brief, Der geben j ist Znrich an dem nech-sten fritag vor Sanr Gallen lag . Do Man zalt vonGottes geburt Drvzehen Hvndcrt vnd Achzig Jardar nach in dem j Sechsten Jare.. - -