XIX
mit eines Bürgermeisters, oder des NateS Zürichbesigelten brieffen so füllen wir Inen unuerzogen-lich off den eide behulffen vnd de j raten sin , dasder Burgermeister die Räte vnd die Zunfft by Jrgwalt , bi Jr gerichten vnd bi Jr gesetzten plibenAls si eS vntzhar in disz buntniss bracht Hand anallgeuerde . „Wir die vorgen von Zürich halütt»vnS selber vorbehept vnd vßgelaßen vnserm Hern» dem Kung , vnd dem heiligen Römischen Rieh die»rechtung die wir Inen tun söllent Als wir von»alter guter gewonheit herkamen sien / an alle gc-»uerd . Darzu haben wir vßgelaßen vnser eidgenoßen»die Bunde vnd die gelupt so wir vor diser buntnuß„ getan haben / an all geucrd Aber wir die vorgcnan-»ten von Lutzern / von Vre von Switz vnd von Vn-»derwalden habent och vnS selber vßgelassen die„gelnpt vnd buntnuS so wir vor mitcnander„habent , das diu diser bnntnusse och vorgan sol/»an all geuerde . Darzn haben wir obg. jvon Ln-»tzern vorbehept vnd vßgelassen den hochgebornnen»vnsern Herren den hertzogcn von Oesterrich die»rechtung vnd die dienst die wir Inen durch recht»tuon söllent vnd Jr gerichte In vnser Statt als»wir von Alter guter gewonheit har komm sten an»alle geuerde. Wir die vorgen. Lantlut von Vre»von Switz vnd von Vnderwalden haben och vor-»behept / vnd vßgelaßen vnser» durchluchtigcn„Heren dem Kung vnd dem heiligen Römischen Rieh»die rechtnng . So wir Im tun söllent als wir»von alter guter gewonheit her komm sien an all»geuerde ." Daby sol man sunderlich wussen DaSwir eigenlich berett vnd verdingt haben gen allen dienso in dirre buntnisse sind DaS ein icgklich Statt,iegklich Land / iegklich Dorf . iegklich hoff j so Jc-man zugehört Der in dirre buntniss ist Bi ir ge-richten / bi ir fryheiten / bi ir handuestinm / biiren rechten vnd bi iren glitten gwonheiten gcntzlichbeliben sullent Als si eS vntz har gefürt vnd brachtHand / Also das nieman den andern dar an j kren-ken noch sumen sol/ an alle geuerde. ES ist onch
sunderlich berett durch daö dise buntniss Jungenvnd alten vnd allen dien so darzu gehören ymer werdester wussmklichcr sige DaS man ye ze zehcn Jareuvff ingmden meyen davor oder j darnach an gmerdAls eS vnder vnS dien vorgnanten Stetten oder Len-dern Jeman an den andern vordrer by vnsern eydendise gelupt vnd buntniss erlnehten vnd ernuwcrn füllendmit wortten mit geschrifft vnd mit eiden vnd mitallen dingen so dann notdurftig ist WaS onch jdann manne oder knaben ze dien zyten ob sechszehenJaren alt ist, die füllend dann schwerren Vis bunt-niss onch stät ze haben cwenklich mit allen stuckenals an discm brieff geschriben ftat an all gmerdWere aber das die nuwrung also nit bescheche zedenselben ziten vnd j eS sich von keiner Hand fachwegen sumend oder verziehen wurde DaS sol dochvnschedlich sin dirre buntniss wann sy mit namenewenklich stet vnd vest beliben sol mit allen sinkenso vorgeschriben stand an alle geuerde Wir habenonch cimnntmklich mit gutter vorbe j trachmng vnSselben vorbehept vnd behalten Ob wir durch vnserngemeinen nutz vnd notdurfft / keiner ding cinhellik-lich mit einander» / nu oder hienach Jemer ze Ratewurden Anders dann in dirre buntniss ietz verschribmvnd berett ist . ES were ze minren oder ze merm jDaS wir des alle mit einander» wol mngend vnd ge-malt haben füllend Menne wir sin alle / die indiser buntnisse dann sind einhclliklich ze Rat werdenvnd vbercin komm, daö vnS nutz vnd suogklichdunk an alle gmerd . Vnd harubcr ze einem offnenVrkund / DaS disz > vorgeschriben alles un vndhienach ewenklich war vnd stet belibe von VnS vndallen Vnsern nachkamen. Darumb so haben wirdie vorgenanten Stett vnd Lendcr , von Zürich vonLutzern von Vre von Switz vnd von VnderwaldenVnsern Jngesigele offenlich gehenkt an disen j brieff/Der geben ist Zürich an Saut Waltpurg tag zeJngendem Meyen/ Da man zalt von GotteS gcburt/Druzehenhundert vnd funffzig Jar. Darnach Indem Ersten Jare.