XVI
zc Lutzern / so sol man ovch den da verschriien indem j selben rechten als Er ovch docrt verschruwenist / vnd wer den dar nach wissentlich huset oderHöver old essen old st trinken git / der sol in denselben schulden sin an des ^ Einen dz es im nit anden lib gan sol / an alle geuerde / Dar zuo so finwir einhelklich vber ein komen, Wele der Eitgnossen ^dis alles vnd ieklichs sunderlich als es j hie vor ge-schriben ist / nit stet hat vnd dz vber trittet dehei-nes weges der sol meineid vnd truwlos stn / alles anegevcrde / Vnd har vber st dz dis alles vnd ieklichssnndcrlich I von vns allen vnd von vnser ieklichemsunderlich stet vnd vnverkrenket belibe als es hie vormit vsgenomnen Worten bescheiden ist / dar vmbehan wir der vorgenante ^ Schulthess der Rat vnd dieburger von Lutzern vnser Gemeinde insigel , vndvnser jekliches der vorgenentcn Lendern / stn insigelan disen brief gehenket ze einem st waren j vrkundedirre vorgeschribnen sachen / Der geben wart zeLutzern an dem nechsten samstage vor sant MartiStag / Do man zalt von gottes j geburtc DruzechenHundert st vnd drissig jar/ dar nach in dem andern jare.
Abgedruckt bei Tschudi l, Z2Z. Der alte Bundbricfist nicht mehr vorhanden. Auf einem Tage zu Garnenam s Ziinner (vig. Lplksaie) täsi bitten die von Lu-cern und Zug/ daß man die Worte wegen der Herr-schaft Oesterreich/ die in ihren Bünden stehen/ ausden Briefen thue und das Reich darein stelle. Dassoll man heimbringen. (Lucern Abschied <5i.)Noch auf dem Tage zu Baden am s Brachm. (vffdiscm tag ze Pfingsten) iäZä verlangten die von Lu-ccrii/ daß man wegen Auslassung des österreichischenVorbehalts auf dem angesetzten Tage zu Zürich am28 Hcum. (Sonntag posc a»cc>t>i) „vss tragenlich"Antwortgcbe. (Lucern Abschied/t., <5l.) Wie baldes geschehen sei/ ist nicht gesagt; es wurden aber dieabgeänderten Briefe auf das ursprüngliche Datumgesetzt/ und die alten beseitigt. Der vorstehende Ab-druck ist nach zwei noch vor Abänderung des Bundesgemachten Abschriften/ die sich zu StanS und zu Gcr-sau befinden. Es dürfte unmöglich sein die ursprüng-liche Fassung wiederherzustellen/ da Lucerns Stadt-schreiber Diethelni/ der den Brief geschrieben habenmuß/ sich selber nicht stets gleich blieb; daher wurdemeist die Lescart aufgenommen/ welche die ältere zusein schien. Ucbrigens find die Zeilen der StanserAbschrift mit einem/ die der Gersaucr mit zweiStrichen bezeichnet.
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In Gottes namen Amen. Wir der Bürgermei-ster / die Räte vnd die Bürgere gemeinlich der StattZürich Der Schultheisz der Rat vnd die Burgeregemeinlich der Statt ze Lutzern / Die Amman dieLannt-lute gemeinlich der Lender ze Vre ze Swytz vnd j ze Vn-derwalden / Tund Kund allen die disen bricff sehend /oder hörend lesen / Das wir mit guttcm Rat / vndmit synneklicher vorbetrachtung durch guotten fridvnd schirmllng vnser lib vnd guttes / vnser Stettvnser Lender / vnd lüten durch nutz vnd sromungwillen ge > meinlich des Landes Einer ewigen bunt-
I Mai.
iv Zürich.)
niss vnd fruntschafft vbcvein komen syen zesamclkglopt vnd geschworn haben / liplich vnd offenlichgclert eide ze den Helgen für vns vnd alle vnsernachkamen die harzn mit namen ewenklich vcrpundenvild begriffen stn füllen j Mit einander ein ewigbuntniss ze haltene vnd ze habene / die ouch nu vndhienach vnwandelber vnuerbrochen vnd aller dingvnuerseret / mit gutten truwen stet vnd vest / ewenk-lich pliben sol. Vnd wan aller zergengklicher dingvergessen Wirt . Vnd der > louff dirre wclt zergatvnd in der zyt der Jaren vil ding geendert werdent /