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13 19, 3 Heumonat.
(Staatsarchiv Lucern.)
Mm den die disen brief Sehent oder hoercmlesen, Tuon kvnd vnd vergehen wir - - die Lant-luee gcmcinlich in dien Waltsteten ze Vren, ze Switz,vnd ze Vnderwalden , das wir j von des vrliges wegenSo wir hatten mit den Hochgebornen Fürsten vndHerren den Herzogen von Oesterrich einen getvuwcnguoten fride Hein gcnomen vnd geben an alle generdeallermenlichem j es stn Herron / Ritter , pfaffen ,bnrger oder knechte, wiben oder mannen oder kindcnwie die genemmet stnt , die die vorgenamden Herrendie Herzogen von Oesterrich, vnd ir diener anhoerent hinnan ze Sant j Johanses mes ze Svncgichtdem neichsten vnd den tag allen , Darnach sol ovchder fride wcren alle die wile. So der selb fridevon dien vorgenamden Herren den Herzogen odervon iren gewissem Amptman j der denne ze Roten-burg ir Pfleger ist nicht widerbotten ist , oder vonvnseren drin Waltsteten gemeinlich, Beschech aberdas das der fride widerbotten Wirt nach dem tageSo das beschicht So sol der j fride wercn vnd steitstn genzelich die neichsten vier wachen vnd den tagallen mit allen dien gedingcn als ovch da vor, Wansol ovch wusscn das den friede nieman von der Hoch-erbornen Herren der Herzogen > wegen widcrbictensol wan mit briefen die bestgelt sin eintweder mitdes Herzogen Ingesigel old mit stnes amptmans derze Rotenburg denne Pfleger ist, Aver von vnserenwegen Sol den fride nieman j widerbieten wan mitbriefen die bestgelt sin mit drin Jngesigcl vnser drierWaltstete ze Vren, ze Switz vnd ze Vnderwalden,vnd sin des als Vorbescheiden ist vberein komm ge-meinlich an alle gcuerde > mit den edeln Herren vndritteren, Hern Heinriche von Griessenberg , HernRuodolfc von Arbürg, vnd Hern Hartmanne von
Ruoda psicgeren vnd amptluten der vorgeseitm Her-ren der Herzogen mit den gedingen j als hie nachgeschribcn ftat, vnd sun dv selben gedinge werenvnd steit sin genzelich vnd elleklich mit guoten truwenan alle generde die wile ovch der fride weret als davorgeschribm > ist, vnd loben ovch vs ze richtenne,steit ze habenne, vnd ze tuenne ettu Ding als sv andisem briese geschriben stant , Bj dem ersten so ver-gehen wir das die vorgenamden Herren die Herzo- jgen von Oesterrich, ir hoefe die in vnseren landengelegen sint , die si nussen bj Keffer Heinriches zum,Niesten, enzetzen vnd besetzen sun in disem fride mitdien lantluten da die hoefe gelegen > sint, mit sturemit zinse vnd mit gerichtm als vntz har gewonlichist gesin, vnd beschech ovch das in disem selben fridedehcin Gottes gäbe oder lehen lidig wurde die dievorge- > nandcn Herzogen , older ieman ander vordem vrlige liehen sollen, oder verliehen hatten daran sun wir si nvt irren mit deheinm dingen, dvinen schedlich moechtm sin oder werden , Es sol jovch menlich es sin kloester pfaffen leigen wib oderman , wie si genemmet sint , die dehcin guot, odergelt in vnseren landen vnd kreisten die vns an hoerenthant , ir guot , vnd ir gelt niesten vnd han sunt ^in disem fride, Als ovch si vor dem vrlige taten,Ovch sun wir die vorgenamden Lantlnte, von Vren ,von Switz, vnd von Vnderwalden, vnd di bj vnsscheut ellu vnser gucter niesten wa du gelegen j sinrin der Hcrschaft gewalt , da vsse , als ovch si hieinne genzelich als wir vor dem vrlige taten , Wurdeaber ieman dar an gcsumet mit deheinm dingen dersol dar vmbe das recht suochen , vnd vor- ^ deren indem lande, vnd in dem gcrichte, da er den gebre-sten hat, Wurde aber der da rechtlos verlassen, der
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