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1S1.
1418.
März 30 cr.-iu-«-.
Lncern.
Die Boten entschuldigen sich nun wegen der allzu großen Nähedes TageS/ daß ihnen unmöglich war zusammenzukommen undAntwort zu geben; zugleich bitten sie den König, ihnen nichtzu zürnen und sie bei der Verpfändung bleiben zu lassen, sowie beiallem dem, was sie im nächstvergangenen Kriege vom HerzogFriderich von Oesterreich an das heilige römische Reich gebrachthaben, »Dann wir allzir willig vnd bereit sien in uwern kung-»lichcn gnaden ze erschinen".
(Zürich Stadtbnch xiv, in,
Boten: Zürich, Meis und Hagnauer; Lucern, der Rath; Uri,Amman Roth und Amman Bueler; Schwyz, Fräuler; Unter-wald en, ob dem Wald Amman Nütli, nid dem Wald ErniWilliS; Zug, Graf; GlaruS, Ulrich am Buel. » DeSKostens wegen des Lands in Argan, dabei wollen wir bleiben:schreibe dem Vogte zu Arbnrg Rudolf Rieder, daß er Dörfer,Städte und Land nach des „nottels" Sag anlege und gebenheiße; das wollen wir auch thun; ib. auf das freundliche Er-bieten des Bischofs, wegen der »ftoess« des Grafen von Savoienund der Eidgenossen, wird dem Meisen aufgetragen zu werben;v. wegen der Appenceller, da einer zu Münster gerichtet wardund dessen Söhne nun den Amman »vechent", soll Jedermanversorgen; <4 der Stcuerkcrnen zu Boswil und Muri ist »inen"geschenkt; um die Stöße zwischen S. Gallen und Appen-cell weisen sie die Eidgenossen entweder an die Vier nach Vor-schrift ihres SpruchbricfS H, oder an beide Bürgermeister vonZürich und den Amman zu Schwyz, welchen sie zugeschiedenHabens. S. Galleu ist eS zufrieden, und Appencell soll bisnächsten Sonntag über acht Tage (io April) nach Zürich er-klären, welches sie eingehen wollen; wollen sie die Drei nicht,so sollen die Vier in bestimmter Frist tagen um alle ihre An-stände, und Iunkher Erhard Blarer auch. Hierum sollen dievon Zürich Tag verkünden; L. Schreiben an Bremgarten wegendes Sees, der Fischenzen und Gerichte bei Lunghofen, da dieReuß durchgebrochen hat: eS dünke die Eidgenossen unbillig,daß jene den See geliehen und »geminet" haben; denn sie be-sinnen sich, sich unterredet und ihren Boten zu verstehen gegebenzu haben; g Tag werde gegeben Hern Hemman von Rinachund Vilmcringen und allen andern, sobald die Eidgenossen zu-sammen kommen; i» wegen deren von Daveder noch rückstän-
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